ZH Cuvée Blanc 2025
ZH Cuvée Blanc 2025
AOC Zürich, Joint-Venture von Baur au Lac Vins & Weingut Familie Hansruedi Adank, 750 ml
Kompromisslos frisch
- Zürcher Trauben, Bündner Handschrift: ein gemeinsames Projekt von Adank und Baur au Lac Vins.
- Weisse Blüten, Tropenfrucht und Zitrusnoten: knackig, lebendig und wunderbar frisch.
- Ideal zum Apéro sowie zu Fischknusperli, Quinoa-Salaten und herzhaften Quiches.
Beschreibung
Bündner Wein-Know-how trifft auf Zürcher Terroir: Gemeinsam mit Baur au Lac Vins hat das Weingut Familie Hansruedi Adank mit dem Züri Wiis eine frische, unkomplizierte Cuvée aus Zürcher Trauben kreiert. In der Nase begeistern Aromen von weissen Blüten und tropischen Früchten. Am Gaumen zeigt er sich geradlinig und lebendig, mit knackiger Frische und Noten von Grapefruit, Mandarine und Zitrusfrüchten. Eine kühle Note verleiht ihm zusätzlichen Drive und sorgt für die richtige Portion Spannung im Glas. Dieser Zürcher mit Bündner Handschrift ist ein vielseitiger kulinarischer Begleiter – ob zum Apéro, zu Fischknusperli mit Tartarsauce, fruchtigen Couscous- oder Quinoa-Salaten oder zu herzhaften Quiches.
Weine für Ihren goldenen Herbst
Passend zur herbstlichen Küche und für gemütliche Momente: Profitieren Sie bis zum 31. Oktober 2026 und solange Vorrat von 15% Preisvorteil auf unsere Herbstwein-Selektion.
Angaben
| Traubensorte: | Müller-Thurgau, Pinot Noir, Gewürztraminer |
| Produzent: | Hansruedi Adank |
| Herkunft: | Schweiz / Ostschweiz / (AOC) Zürich |
| Genussreife: | 1 bis 5 Jahre |
| Trinktemperatur: | 10 bis 14 °C |
| Speiseempfehlung: | Apérogebäck, Calamari alla romana, Gebackene Eglifilets mit Tartarsauce, Gemüseflan, Quiche, Gemüsecouscous |
| Volumen: | 12.5 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Müller-Thurgau
Deutschland-Schweiz retour
Ja, diese Traube verdankt ihren Namen tatsächlich einem Herrn Müller aus dem Thurgau. 1882 entwickelte der Schweizer Hermann Müller, damals als Rebforscher in Deutschland tätig, die blumige, pfirsichfruchtige Neuzüchtung. Leider wurde sie nicht ins deutsche Sortenregister aufgenommen. Also nahm er die Setzlinge mit in die Schweiz. Hier fassten sie unter dem Namen Riesling-Silvaner Fuss. Warum? Nun, Hermann Müller hielt seine weisse Kreation fälschlicherweise für eine Kreuzung aus diesen Trauben. Erst später fand man heraus, dass er sich geirrt hatte: Die tatsächlichen Eltern des Riesling-Silvaner sind Riesling und die Ziertraube Madeleine royal. Derweil erkannten die Deutschen, was sie verpasst hatten. Vor allem die Bodensee-Winzer hätten gerne Riesling-Silvaner gepflanzt, durften dies aber nicht. Also ruderte 1925 ein junger Weinbauer nachts über den See und schmuggelte 400 Setzlinge in einem Fischerboot über die Grenze. 30 Jahre später wurde die Rebe als Müller-Thurgau offiziell zugelassen. Genauso nennt man sie auch im Thurgau.
Gewürztraminer
Blumige Tropfen zu exotischer Küche
Sein Aroma ist unverkennbar: Wenn es überschwänglich nach Rose, Litschi und frischer Traube duftet, ist es garantiert Gewürztraminer. Seine Beeren leuchten bei der Ernte fast rosa, doch der Wein ist goldgelb. Er hat nur wenig Säure, dafür erreicht er oft 14 Grad Alkohol und mehr. Charakteristisch ist seine leichte Bitternote im Finale. Diese Aromasorte stammt aus der Familie des Traminers. Sie wird in grossem Stil im Elsass angebaut, wo der «Gewurz» eine exotische Seite zum Vorschein kehrt. In Südtirol kennt man ihn als Traminer aromatico und in Deutschland schlicht – und falsch – als Traminer. In der Pfalz existiert ein Gewürztraminer-Weinberg, dessen Stöcke vermutlich bis zu 400 Jahre alt sind. Weine dieser Sorte harmonieren ausgezeichnet mit der asiatischen Küche, vor allem mit zitronengrasduftigen Thai-Gerichten.
Ostschweiz
Ostschweiz: Ein spannendes Puzzle
Langezeit wurde die Ostschweiz am nördlichen Rand jener Klimazone geortet, wo Weinbau mit den in der Schweiz populären Sorten möglich ist. Durch die Klimaerwärmung sind die Rebberge von Aargau, Zürich, Schaffhausen, Thurgau und Graubünden nun in jenen Raster gerückt, wo Sorten wie Müller-Thurgau oder Pinot Noir vorzüglich gelingen. Aber auch alteingesessene aber Langezeit fast vergessene Sorten wie Elbling, Räuschling oder Completer erleben eine Renaissance.
Schweiz
Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt
Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.