Heida 2024
AOC Wallis, Bonvin, 750 ml
Perle aus dem Wallis
- Typischer Heida: üppig, mit feiner Süsse und perfekt ausbalanciert durch saftige Säure.
- Tropische Früchte und langes Finale mit dezenter mineralischer Herbe.
- Zu Apéro riche, milden asiatischen Speisen und Gerichten mit Safran.
Beschreibung
Dass der Heida eine Mutation des Traminers bzw. Gewürztraminers ist, zeigt sich in diesem typischen Walliser Wein auf eindrucksvolle Weise. Kraftvoll und harmonisch überzeugt er mit einem üppigen Körper, dessen feine Restsüsse von einer saftigen Säure perfekt ausbalanciert wird. Orangenblüten, Ananas und reife Mango verbinden sich mit Noten von weissem Pfeffer zu einer intensiven Aromatik. Das lange Finale beeindruckt mit einer dezent mineralischen Herbe. Mit seiner fruchtigen, lebendigen Art passt er hervorragend zu Apéro riche, milden asiatischen Gerichten, Safran-Risotto oder geschmolzenem Käse.
Genuss für sonnige Momente
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La Guérite Brûlefer
Angaben
| Traubensorte: | Heida |
| Produzent: | Bonvin |
| Herkunft: | Schweiz / Wallis |
| Label: | Vegan |
| Genussreife: | 1 bis 6 Jahre |
| Trinktemperatur: | 10 bis 12 °C |
| Speiseempfehlung: | Moules à la marinière, Würzige Gemüsecurries, Käseplatte, Marokkanische Spezialitäten, Fondue und Raclette |
| Vinifikation: | sofort schonend abgepresst, Gärung im Stahltank, Gärung bei tiefen Temperaturen |
| Ernte: | Handlese, Strenge Selektion |
| Ausbau: | im Stahltank |
| Volumen: | 13.5 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Bonvin
Hoch über Sion auf dem Clos du Château befindet sich das Herzstück des ältesten Weinhandelshauses im Wallis – die heutige Weinkellerei Charles Bonvin SA. Der Blick schweift über das hier weite Rhonetal, trifft auf die beiden Burghügel von Tourbillon und Valère und weidet sich an der grandiosen Walliser Rebenlandschaft mit ihren unzähligen Terrassen.
Mitte des 19. Jahrhunderts war das Wallis eine arme Gegend. Das Tal war zu grossen Teilen Sumpfgebiet. Die Leute, mehrheitlich Bergbauern, lebten vorwiegend vom Ackerbau und von der Milchwirtschaft. Die Weingärten standen dort, wo man nichts anderes anbauen konnte. Die Rebfläche war kleiner als diejenige von Zürich und der Ertrag diente mehrheitlich dem Eigenverbrauch. Der Walliser Wein schaffte es nicht über die Grenzen hinaus, obwohl er schon seit Römerzeit angebaut wurde.
Heida
Helvetischer Shooting-Star
Fragt man Weinmacher nach dem kommenden Star unter den Schweizer Rebsorten, erhält man meist diese Antwort: Heida. Die uralte weisse Traube stammt vermutlich aus Zeiten vor der Christianisierung, daher ihr Name. Im französischsprachigen Wallis kennt man sie auch als Païen, in Genf als Savagnin blanc und in Deutschland als Traminer. Ihren Ursprung hat sie im französischen Jura. Dort verarbeiten die Winzer sie zur sherryähnlichen Spezialität Vin jaune. Was macht diese Traube so besonders? In einer Zeit, in der viele Weisse immer austauschbarer werden, sind Heida-Weine echte Charaktertropfen. Sie duften nach Zitrus und exotischen Früchten, nach grüner Nuss und Honig und zeigen oft leicht rauchige Anklänge. Und: Sie altern ausserordentlich gut. Mit ihrem fülligen Körper und ihrer strukturgebenden Säure überstehen sie spielend 20 Jahre im Keller. Tipp: Ein reifes Exemplar zum Walliser Raclette vermag selbst eingefleischte Chasselas-Jünger zu bekehren.
Wallis
Wallis: Alpenweine mit Klasse
Weit über 20 Rebsorten haben im Wallis das Potential, um charaktervolle Weine hervor zu bringen. Sie wachsen zu einem beträchtlichen Teil in spektakulären Steillagen. Abgeschottet von mächtigen Gerbirgsketten haben im Wallis auch alte Gewächse wie Petite Arvine, Amigne oder Cornalin überlebt, die heute bei Weinliebhabern überaus begehrt sind. Zudem befinden sich im Wallis die mithin höchstgelegenen Rebberge in Europa. Gemeint sind die Heida-Rebstöcke, die in der Berggemeinde Visperterminen wurzeln.
Schweiz
Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt
Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.