Paolo Conterno
Die Geschichte des Weinguts Paolo Conterno reicht bis ins Jahr 1886 zurück. Mit der Gründung der Casa della Ginestra in Monforte d’Alba legte Paolo Conterno den Grundstein für eine Familientradition, die heute in vierter Generation von Giorgio Conterno weitergeführt wird. Im Mittelpunkt steht seit jeher die Idee, Weine zu erzeugen, die Herkunft, Charakter und Jahrgang unverfälscht widerspiegeln.
Tief verwurzelt in den Hügeln der Langhe liegt das Gut im historischen Cru Ginestra – jener Lage, aus der die Familie stammt und die bis heute ihr Herzstück bildet. Die Weinberge erstrecken sich auf 300 bis 350 Metern Höhe mit überwiegend süd- bis südöstlicher Ausrichtung. Kalkhaltige Lehmböden, durchzogen von Kreide und mineralischen Ablagerungen, prägen hier das Terroir. In Verbindung mit einem besonderen Mikroklima – warmen Tagen, kühlen Nächten und stetiger Belüftung – entstehen ideale Bedingungen für ausdrucksstarke, strukturierte Weine.
Rotweine von Paolo Conterno
von Paolo Conterno
Die Familie kultiviert die klassischen Rebsorten Nebbiolo, Barbera und Dolcetto. Die steilen Hänge verlangen viel Handarbeit und Erfahrung – beides ist über Generationen gewachsenes Kapital. Moderne Technik unterstützt heute die Arbeit im Weinberg und im Keller, doch jeder Schritt bleibt von persönlicher Sorgfalt geprägt.
Die Reifung erfolgt traditionell in 35-Hektoliter-Fässern aus französischer Eiche. Ziel ist nicht modische Opulenz, sondern Balance, Tiefe und Langlebigkeit – kurz: die stetige Annäherung an die Vorstellung des „perfekten Barolo“, die in der Familie weitergegeben wird.
Neben dem renommierten Barolo – allen voran dem Barolo Ginestra – entstehen weitere DOC- und DOCG-Weine. Rund 50.000 Flaschen pro Jahr tragen die Handschrift eines Weinguts, das Familiengeschichte, Terroir und Zukunftsdenken in harmonischen Einklang bringt.
Produzent
Bodegas Campos Reales
Endlos erstreckt sich die Landschaft der Meseta Central, in welcher La Mancha liegt – das Land von Don Quijote und Sancho Panza und die grösste Weinregion Spaniens.
Heymann-Löwenstein / Fam. Löwenstein
Eine ebenso beeindruckende Landschaft wie in der Waadt findet sich rund 400 Kilometer nördlich an der Mosel. Wie am Genfersee prägen auch hier in mühevoller Handarbeit errichtete Trockenmauern die steilen Terrassen. Statt der lehmig-kalkhaltigen Moränenböden des Rhonegletschers dominieren jedoch uralte Schieferböden, die vor rund 400 Millionen Jahren durch die Kollision der Urkontinente Old Red und Gondwana entstanden.
Bioweingut Lenz
Noch während des Önologiestudiums von Roland Lenz konnten er und seine Frau Karin 1994 acht Hektaren Weinreben am Iselisberg übernehmen. Es war eine einmalige Gelegenheit, die sie am Schopf packten, obwohl die beiden mit dem Gedanken spielten, sich im Ausland, weit weg von der Schweiz, selbständig zu machen. Das taten sie zwar später auch, aber das ist eine andere Geschichte.