Barbera d'Asti Bricco 2022
DOCG, Paolo Conterno, 750 ml
Beschreibung
Mit knackig-frischem Duft nach Preiselbeere, Johannisbeere und Granatapfel stellt sich dieser Barbera vor. Es folgen Noten von Gartenkräutern und etwas Moos, begleitet von blumigen Akzenten. Typisch Barbera, zeigt er auch im Mund viel Frische und saftige Säure im würzigen und von Cassis- und Weichselnoten geprägten Geschmack.
Angaben
| Traubensorte: | Barbera |
| Produzent: | Paolo Conterno |
| Herkunft: | Italien / Piemont / Barbera d'Asti |
| Andere Jahrgänge: | 2021 |
| Label: | Vegan |
| Genussreife: | 1 bis 5 Jahre |
| Trinktemperatur: | 16 bis 18 °C |
| Speiseempfehlung: | Spaghetti con sugo al basilico, Saltimbocca, Kalte Fleischplatte, Trockenfleisch, Risotto mit Steinpilzen, Saftige Pouletbrust an Rahmsauce, Scaloppine di vitello al limone |
| Vinifikation: | Gärung im Stahltank, kurze Maischegärung |
| Ernte: | Handlese |
| Ausbau: | im grossen Holzfass/Foudre |
| Ausbaudauer: | 12 Monate |
| Volumen: | 13.5 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Paolo Conterno
Die Geschichte des Weinguts Paolo Conterno reicht bis ins Jahr 1886 zurück. Mit der Gründung der Casa della Ginestra in Monforte d’Alba legte Paolo Conterno den Grundstein für eine Familientradition, die heute in vierter Generation von Giorgio Conterno weitergeführt wird. Im Mittelpunkt steht seit jeher die Idee, Weine zu erzeugen, die Herkunft, Charakter und Jahrgang unverfälscht widerspiegeln.
Tief verwurzelt in den Hügeln der Langhe liegt das Gut im historischen Cru Ginestra – jener Lage, aus der die Familie stammt und die bis heute ihr Herzstück bildet. Die Weinberge erstrecken sich auf 300 bis 350 Metern Höhe mit überwiegend süd- bis südöstlicher Ausrichtung. Kalkhaltige Lehmböden, durchzogen von Kreide und mineralischen Ablagerungen, prägen hier das Terroir. In Verbindung mit einem besonderen Mikroklima – warmen Tagen, kühlen Nächten und stetiger Belüftung – entstehen ideale Bedingungen für ausdrucksstarke, strukturierte Weine.
Barbera
Der Allround-Speisebegleiter
Die Barbera-Traube zählt zu den Grundpfeilern des Piemonts. Sie leiht drei Anbaugebieten ihren Namen: Barbera d’Asti, Barbera d’Alba und Barbera di Monferrato. Klar, gibt es da Eifersüchteleien. So behaupten die Winzer von Asti, ihr Barbera gerate besser als jener aus Alba, weil in Alba die besten Lagen für Barolo und Barbaresco reserviert seien. Die Wahrheit ist: Barbera gibt es in allen Varianten, jung und fruchtig, reif und komplex, simpel oder hochwertig. Die besten Vertreter sind rubinrot mit purer, süsser Kirschfrucht, weichem Körper und frischer Säure. Sie sind fantastische Speisebegleiter: kaum ein italienisches Gericht, zu dem sie nicht passen. Recht verbreitet ist die Sorte dank den italienischen Auswanderern auch in Kalifornien.
Piemont
Piemont: Trüffel, Nebbiolo und mehr
Die beschauliche Hügellandschaft der Langhe mit der Trüffelmetropole Alba als kulturellem Zentrum gehört zu den eindrücklichsten Wein-Kulturlandschaften überhaupt. Die enorme Aufmerksamkeit, welche die Nebbiolo-Crus aus Barbaresco und Barolo auf sich ziehen, lässt oft vergessen, dass das Piemont eine beeindruckende Weinvielfalt zu bieten hat. Etwa Dank Rotweinen aus anderen Sorten wie Barbera oder Dolcetto, dem verführerische Moscato d’Asti, aber auch Weissweinen aus Arneis oder Cortese.
Italien
Italien – wo Wein ein Lebensgefühl ist
Die italienischen Weinregionen sind äusserst vielfältig und so präsentieren sich auch ihre Weine. Etablierte Sorten wie Merlot, Syrah oder Sauvignon sind gerade einmal auf 15 Prozent der gesamten Rebfläche zu finden. Die restlichen 85 Prozent sind für autochthone, also einheimische Rebsorten reserviert. Über 2000 verschiedene Rebsorten wachsen unter unterschiedlichsten Bedingungen und werden mit verschiedenen Techniken zu Weinen, welche im internationalen Weinmarkt in der obersten Liga mitspielen, gekeltert.