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Baur au Lac Vins
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St-Estèphe

Saint-Estèphe: Klassiker mit Saft und Kraft

Die Weine von Saint-Estèphe gelten Dank ihrer präsenten Säure und ihrem robusten Gerbstoff als Médoc-Klassiker schlechthin. Das klare Profil der Weine ist auf das besondere Terroir zurück zu führen. Saint-Estèphe grenzt an Pauillac und ist die nördlichste der vier berühmten Gemeinde-Appellationen des Médoc. Bei den bekanntesten Châteaux der Appellation ist der Cabernet Sauvignon die Leitsorte, es gibt hier aber auch Produzenten, in deren Assemblagen der Merlot die Hauptrolle spielt.

Rotweine aus St-Estèphe

Parker (91-93) Punkte
Ch. Calon-Ségur
Nur noch 3 Flaschen
Parker (91-93) Punkte
Ch. Calon-Ségur
Parker (91-93) Punkte
Ch. Calon-Ségur
Nur noch 3 Flaschen
Parker (91-93) Punkte
Ch. Calon-Ségur
Nur noch 21 Flaschen

Während im südlichen Médoc die terroirbestimmenden Kiesbänke das Landschaftsbild mitprägen, laufen diese in Saint-Estèphe allmählich aus. Der von der Gironde angeschwemmte Kies ist hier feinkörniger und wesentlich mehr mit Ton, Lehm oder auch Sand gemischt, als im benachbarten Pauillac oder in Saint-Julien. Von den insgesamt fünf angeschwemmten Terrassen, die im Médoc unterschieden werden, spielen in Saint-Estèphe nur mehr deren drei eine Rolle für das Terroir der Appellation. Von besonderer Bedeutung sind die als «Terrasse 3» bezeichnete Erhebung, welche eine Höhe von nicht ganz 30 Metern erreicht und an der Oberfläche viel Kies, teilweise aus Quarz und Quarzit, gemischt mit Sand, Ton und Lehm enthält. Als eigentliches Top-Terroir gilt «Terrasse 4», die sich näher an der Gironde befindet und noch eine Höhe von 15 Meter erreicht. Hier ist der Boden geprägt von gelbem Ton und Kies. Im südwestlichen Teil des Anbaugebietes, schon einige Kilometer vom Fluss entfernt liegend, ist das Terroir dagegen mehr von einem Mergel-Ton-Gemisch geprägt.

Weil die Kiesbänke weniger ausgeprägt sind und die Böden schwerer, fliesst das Wasser weniger schnell ab als in Pauillac oder Saint-Julien. Das ist in heissen Jahren wie 2003 oder 2015 ein Vorteil, weil die Wasserversorgung auch in den Trockenperioden gewährleistet ist und die Reben weniger schnell in Hitzestress geraten. In schlechten, sprich regenreichen, Jahren kann das nur mehr schwer abfliessende Wasser die Qualität und den Gesundheitszustand der Trauben negativ beeinträchtigen.

Fünf klassifizierte Châteaux

In den Lagen im Südosten der Appellation (im Bereich der Terrassen 3 und 4) nahe der Grenze zu Pauillac, wo noch der Kies dominiert, werden die Assemblagen der Châteaux vom Cabernet Sauvignon bestimmt. Im Zentrum und im Westen der Appellation, wo die Reben in einem stets wechselndes Gemisch von kalkhaltigem Lehm, Ton und Sand wurzeln, spielt auch der Merlot eine wichtige Rolle. Obwohl auch die Weine aus Saint-Estèphe im Zuge der Klimaerwärmung fülliger geworden sind, verkörpern sie noch immer traditionelle Bordeaux-Tugenden, sprich eine präsente Säure und ein kerniges Tannin. Gegenwärtig bewirtschaften hier rund 50 Châteaux eine Rebfläche von rund 1‘250 Hektar. Fünf Güter gehören zum exklusiven Kreis der klassifizierten Crus, zwei davon als 2ième Crus.

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