Valdeorras

Valdeorras: Ein Hauch von Burgund

In den westlichen Ausläufern des kantabrischen Gebirges, im Einzugsgebiet der kühlen Atlantikluft, werden seit einigen Jahren bekömmliche Weissweine mit burgundisch anmutender Finesse produziert. Die Basis für dieses Weissweinwunder im kleinen aber feinen Anbaugebiet Valdeorras ist die Sorte Godello. Dank Neuanpflanzungen und der Restaurierung alter Parzellen ist das Qualitätsniveau der Weine in den letzten Jahren permanent gestiegen. Die Topcrus werden zunehmend auf der Feinhefe ausgebaut.

Weissweine aus Valdeorras

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As Sortes 2018

As Sortes 2018

DO Valdeorras, Rafael Palacios, 750 ml
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As Sortes 2019

As Sortes 2019

DO Valdeorras, Rafael Palacios, 750 ml
In Stock
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Parker 95 Punkte
Sorte Antiga 2019
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Sorte Antiga 2019

DO Valdeorras, Rafael Palacios, 750 ml

Beim spektakulären Aufschwung der mehrheitlich Weisswein produzierenden Region Valdeorras haben zwei legendäre Weinmacher aus der Rioja die Hände mit ihm Spiel. Telmo Rodríguez, der in ganz Spanien ausgewählte Weine erzeugt und Rafael Palacios, der Bruder des Priorat-Winzers Alvaro Palacios, begannen beide um die Jahrtausendwende damit, alte Terrassenanlagen, von denen einige auf die römische Zeit zurück gehen sollen, zu restaurieren. Zudem legten sie neue Rebberge an und setzten dabei auf die alteingesessene Qualitätssorte Godello. Diese erbringt vor allem auf den kargen Granitböden erfrischende und fruchtbetonte Weine mit grosser Strahlkraft.

Neue Selektionen von alten Reben

Der dominierende Weintyp ist dabei ein auf Primärfrucht getrimmter Godello, der reduktiv im Stahltank ausgebaut wird und schon früh in den Verkauf kommt. Spitzenproduzenten wie Rafael Palacios verblüffen aber die Weinwelt zunehmend mit Selektionen aus Terrassen-Anlagen mit sehr alten, oft über 80jährigen Reben, die dann lange auf der Feinhefe ausgebaut werden, nicht selten in Barriques oder grösseren Holzfässern aus französischer Eiche.

Ein typisches «Cool Climate»

Während der Grossteil der Rebberge in Valdeorras nur gerade 200 bis 350 Meter über Meer liegen, befinden sich einige Spitzenlagen in Höhen von 600 bis 800 Metern. Im Einfluss des kühlen Atlantiks reifen die Trauben hier in einem typischen «Cool Climate»-Gebiet, die Niederschlagsmengen sind mit bis zu 1‘000 Millimeter pro Jahr und Quadratmeter vergleichsweise hoch. Die Böden sind vielfältig. Während in tieferen Lagen oft Sand und Kies dominiert, werden die Steillagen von Schiefer- und Granit-Schichten geprägt. Mit einer Gesamtrebfläche von 1‘400 Hektar gehört Valdeorras zu den kleineren Weinregionen in Spanien.

Winzer setzen auf heimische Sorten

Neben der Hauptsorte Godello werden weitere weisse Gewächse wie Loureiro, Treixadura, Dona Branca, Albariño oder Torrontes angebaut. Nachdem die Reblaus vor mehr als 100 Jahren auch in Valdeorras einen Grossteil der Reben zerstört hatte, wurde bei der Wiederbepflanzung die ortsfremde Sorte Palomino bevorzugt, weil sie grosse Erträge garantiert. Heute setzen die Winzer wieder klar auf heimische Sorten. Dabei erlebt inzwischen auch die rote Sorte Mencia, die hier (im Gegensatz zum benachbarten Bierzo) eher leichte Weine mit subtilen Aromen von roten Beeren und Kräutern ergibt, eine Renaissance.

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