Elias Mora
Die Önologin Victoria Benavides gehört zur unbestrittenen Winzerelite Spaniens. Im Jahr 2000 gründete sie ihre eigene Bodega in Toro und gab ihr den Namen Elias Mora zu Ehren des früheren Besitzers der Weingärten.
Die Region Toro befindet sich westlich der DO Rueda und der DO Ribera del Duero auf rund 800 Metern über Meer, etwa 100 Kilometer von der nordöstlichen Grenze Portugals entfernt. Die Hauptrebsorte Tinta de Toro, Synonym für Tempranillo, bringt hier seit 2000 Jahren eigenständige Weine hervor, deren Charakteristik sich deutlich von derjenigen der Weine aus Ribera del Duero unterscheidet. Die Reben werden im extrem trockenen und rauen Klima auf steinigen, sandigen Böden traditionell «en vaso» erzogen, so dass die Blätter die Frucht vor der sengenden Sonne schützen. Es fallen weniger als 400 Millimeter Regen im Jahr, die Sommer sind brütend heiss, die Winter extrem kalt.
Rotweine von Elias Mora
von Elias Mora
Die 15 Hektaren Reben der Bodega Elías Mora wurden dank der Beschaffenheit der Böden nie von der verheerenden Reblausplage heimgesucht. Alle Pflanzen sind sogenannte Direktträger oder wurzelechte Reben, also nicht auf amerikanische Unterlagsreben aufgepfropft. Die ältesten sind rund 80 Jahre alt. Jede Parzelle wird abgestimmt auf Alter der Reben, Ausrichtung und Bodentyp individuell bearbeitet und allenfalls separat vinifiziert. Alle Arbeiten erfolgen von Hand, vom Winterschnitt bis zur sorgfältigen Lese. Das Weingut bezieht ausserdem selektioniertes Traubengut von ausgewählten Traubenanbauern der Region.
Produzent
Park
Seit vielen Jahren ist Baur au Lac Vins Alleinimporteur dieser feinsten, von Dominic Park kreierten Cognacs für die Schweiz. Dominic Park entschied sich in den 1990er-Jahren, nach langer Zeit im Londoner Weinhandel, sein eigenes Cognac-Haus in Cognac zu gründen, um seinen eigenen Stil zu verwirklichen. Seine Idee war, feinste und vor allem unverfälschte, reine Destillate zu kreieren und in schlichter optischer Aufmachung zu präsentieren.
Weingut Ratzenberger / Fam. Ratzenberger
Am schönsten reist man nach Bacharach auf dem Rhein mit dem Schiff, an der berühmten Loreley vorbei. Links und rechts vom Mittelrhein grüssen mittelalterliche Burgen und schmucke Dörfer. Bacharach ist eines der schönsten Städtchen im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Dort angekommen, kann man zu Fuss in einer knappen halben Stunde zum Ortsteil Steeg spazieren oder mit dem Auto in nur fünf Minuten fahren.
Heymann-Löwenstein / Fam. Löwenstein
Eine ebenso beeindruckende Landschaft wie in der Waadt findet sich rund 400 Kilometer nördlich an der Mosel. Wie am Genfersee prägen auch hier in mühevoller Handarbeit errichtete Trockenmauern die steilen Terrassen. Statt der lehmig-kalkhaltigen Moränenböden des Rhonegletschers dominieren jedoch uralte Schieferböden, die vor rund 400 Millionen Jahren durch die Kollision der Urkontinente Old Red und Gondwana entstanden.