Château Rauzan-Ségla 2022
Château Rauzan-Ségla 2022
AC Margaux 2ème Cru classé, 750 ml
Beschreibung
Zitat von Robert Parker The Wine Advocate: "The 2022 Rauzan-Ségla is a beautifully sensual, charming wine, bursting with aromas of cherries, dark berries and plums mingled with hints of violets, sweet loamy soil and pencil shavings. Medium to full-bodied, deep and layered, it's fleshy and enveloping, with an ample core of vibrant fruit, supple tannins and a long, succulent finish. The 2022 is a blend of 72% Cabernet Sauvignon, 26% Merlot and 2% Petit Verdot; and in 2022, the east-facing sides of the vines, which see the afternoon sun, were picked separately, along with anything that showed signs of stress."
Angaben
| Traubensorte: | Cabernet Sauvignon, Merlot, Petit Verdot |
| Produzent: | Château Rauzan-Ségla |
| Herkunft: | Frankreich / Bordeaux / Margaux |
| Andere Jahrgänge: | 2021 2020 |
| Genussreife: | 5 bis 30 Jahre |
| Trinktemperatur: | 16 bis 18 °C |
| Volumen: | 14.0 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Petit Verdot
Geheimwaffe des Bordeaux
Gemeinhin sagt man, der Petit Verdot stamme aus Bordeaux. Doch genetisch steht er einer Gruppe von Reben aus den Pyrenäen nah. Diese stammen wahrscheinlich von wilden Waldreben ab. «Lambrusques» nennt man diese Wildpflanzen auf Französisch – den Petit Verdot kennt man auch unter dem Synonym Lambrusquet. Er ist eine hochwertige Traube, tiefdunkel und würzig mit Noten von Cassis und Graphit, reichlich kernigem Tannin und kräftiger Säure. Die meisten grossen Bordeaux enthalten einen kleinen Teil Petit Verdot. Entsprechend schätzt man ihn überall dort, wo Weine nach Bordelaiser Rezept hergestellt werden. Etwa in der italienischen Maremma oder in Kalifornien, wo er die weltweit grösste Fläche belegt. Sortenrein wird er fast nie gekeltert. Sein Name, abgeleitet von «vert», grün, spielt übrigens auf seine Achillesferse an: Bei kühlem Wetter neigt er dazu, kleine, kernlose grüne Beeren zu bilden.
Petit Verdot
Geheimwaffe des Bordeaux
Gemeinhin sagt man, der Petit Verdot stamme aus Bordeaux. Doch genetisch steht er einer Gruppe von Reben aus den Pyrenäen nah. Diese stammen wahrscheinlich von wilden Waldreben ab. «Lambrusques» nennt man diese Wildpflanzen auf Französisch – den Petit Verdot kennt man auch unter dem Synonym Lambrusquet. Er ist eine hochwertige Traube, tiefdunkel und würzig mit Noten von Cassis und Graphit, reichlich kernigem Tannin und kräftiger Säure. Die meisten grossen Bordeaux enthalten einen kleinen Teil Petit Verdot. Entsprechend schätzt man ihn überall dort, wo Weine nach Bordelaiser Rezept hergestellt werden. Etwa in der italienischen Maremma oder in Kalifornien, wo er die weltweit grösste Fläche belegt. Sortenrein wird er fast nie gekeltert. Sein Name, abgeleitet von «vert», grün, spielt übrigens auf seine Achillesferse an: Bei kühlem Wetter neigt er dazu, kleine, kernlose grüne Beeren zu bilden.
Margaux
Margaux: Garant für Finesse
Dass die prestigeträchtige Appellation im südlichen Teil der Médoc, nur mehr 30 Kilometer vom Stadtzentrum von Bordeaux entfernt, nach einem weiblichen Vornamen benannt ist, macht für Bordeaux-Kenner durchaus Sinn: Denn wegen ihrer Zartheit und subtilen Eleganz werden die besten Margaux-Crus nicht selten als feminin beschrieben. Allerdings haben auch die Margaux-Weine im Zuge der Klimaerwärmung tendenziell an Fülle zugelegt. Trotz ihrer Eleganz verfügend die Weine über eine grosse Langlebigkeit.
Bordeaux
Bordeaux: Hohes Prestige, hohe Qualität
Mit einer Gesamtfläche von rund 115‘000 Hektar ist Bordeaux zwar nicht die grösste Weinbauregion Frankreich, dafür mit Sicherheit die prestigeträchtigste. Das Spektrum der Weine, die hier heute produziert werden, ist riesig: Es reicht von roten Alltagsweinen mit sehr gutem Verhältnis zwischen Preis und Qualität bis zu den exklusiven und entsprechend sehr teueren Premier Crus. Elegante Weissweine und edelsüsse Spezialitäten runden das Angebot ab.
Frankreich
Frankreich – Philosophie in Flaschen
Gemäss der französischen Philosophie hat Wein Ausdruck des Bodens und des Klimas zu sein. Hierfür steht das Schlagwort „Terroir“. Dieses Terroir macht jeden Wein anders, viele besonders gut. Französischer Wein wird weltweit als Ausdruck kultureller Vollkommenheit angesehen. Der Franzose glaubt, dass der Mensch für die Qualität zuständig ist, die Rebsorte für den Charakter und die Natur für die Menge der Beeren. Die Philosophie lässt sich so auf den Punkt bringen: „Die Wahrheit ist der Weinberg, nicht der Mensch.“