La Baixada 2022
La Baixada 2022
DOCa Priorat, Álvaro Palacios, 750 ml
Eine Klasse für sich
- Einst Teil des Finca Dofí, heute Einzellagenwein voller Kraft und Erdverbundenheit.
- Würzig, saftig, geschmeidig, frisch. Feinste Tannine und mineralisches Rückgrat.
- Zu allem mit Röstnoten. Und sogar mit leichter Schärfe nimmt er es auf.
Beschreibung
Früher flossen die Trauben dieser Lage in den Finca Dofí. Heute ergeben sie einen Einzellagenwein voller Kraft und Erdverbundenheit. In der Nase würzig und saftig, am Gaumen geschmeidig und frisch, mit feinen Tanninen und mineralischem Rückgrat. Passt hervorragend zu Gerichten mit Röstnoten – und selbst mit leichter Schärfe nimmt er es mühelos auf.
Unsere Winzer des Jahres 2026/2027
Wir freuen uns, Ihnen mit den Weinen unserer Winzer des Jahres – Álvaro Palacios und Ricardo Pérez Palacios aus Bierzo, Rioja und Priorat – besondere Genussmomente zu bereiten. Salud!
Sommerfest 2026 – Palacios y Amigos
Zwei Tage voller Genuss, Begegnungen, Lachen und unvergessliche Momente. 🍷✨ Muchísimas gracias an alle, die mit uns gefeiert, angestossen und dieses Sommerfest zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.
Angaben
| Traubensorte: | Garnacha |
| Produzent: | Alvaro Palacios, S.L. |
| Herkunft: | Spanien / Katalonien / Priorat |
| Andere Jahrgänge: | 2021 2020 2019 2018 |
| Genussreife: | 10 bis 30 Jahre |
| Trinktemperatur: | 16 bis 18 °C |
| Speiseempfehlung: | Würzige Grilladen, Pilzragout, Bistecca fiorentina, T-Bone-Steak, Lateinamerikanische Küche |
| Vinifikation: | Gärung im Holzfass |
| Ernte: | Handlese, Strenge Selektion |
| Ausbau: | im grossen Holzfass/Foudre |
| Abfüllung: | keine Filtration |
| Ausbaudauer: | 15 Monate |
| Volumen: | 14.5 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Alvaro Palacios, S.L.
25 Jahre alt war er, als es Álvaro Palacios 1989 ins einsame Priorat zog. Er liess das elterliche Weingut in der Rioja (heute J. Palacios Remondo) hinter sich. Mit einigen Freunden wollte er das schlafende Dornröschen Priorat, das die Menschen auf der Suche nach einem besseren und sorgenfreien Leben in den Städten verlassen hatten, wieder zum Leben erwecken.
Ein mystischer Ort! Anderthalb Autostunden von Barcelona liegt ein wildes Land. Ein aus der Zeit gefallener Ort, von dem man sich fast fragt, ob er überhaupt auf der Landkarte eingezeichnet ist. Der Bann beginnt zu wirken, sobald man die Nationalstrasse verlässt. Plötzlich ist man in einer anderen Welt. Die Zivilisation wird still, die Natur wird laut. Die Luft flirrt vor Hitze, die Zikaden zirpen fast aggressiv, es riecht nach Mittelmeerkräutern und heissem Stein. An vielen Hängen wachsen Reben, stolze Stöcke in der traditionellen Buschform. Kaum zu glauben, dass diese Reben an den terrassierten Hängen so grün leuchten. Sie suchen das Wasser metertief im kargen Schieferboden, der hier Llicorella genannt wird.
Garnacha
Grenache kommt selten allein
Spanier und Sardinier machen sich den Grenache streitig: Beide behaupten, er stamme aus ihrem Land. Tatsächlich tauchte er hier wie dort schon im 16. Jahrhundert auf. Doch eine grosse Zahl von Mutationen in Spanien weist darauf hin, dass er auf der Iberischen Halbinsel länger verwurzelt ist. Der Grenache ist fleischig, gerbstoffreich und würzig mit herrlicher Fruchtsüsse und satten Aromen von Brombeere, Cassis, Pflaumen und Pfeffer. Unter dem Namen Garnacha steuert er dem Rioja seine Fülle bei. Auf Sardinien heisst er Cannonau, dort ergibt er kräftige, ausdrucksstarke Tropfen. Seine Hochburg aber liegt in Frankreich. Grenache ist der Star im Châteauneuf-du-Pape und fliesst in viele andere Assemblagen des Südens ein. Seine bevorzugten Partner: Syrah und Mourvèdre. Dieser «Blend» ist auch im Ausland sehr beliebt – in Australien nennt man solche Tropfen schlicht «GSM».
Spanien
Spanien - Vielfalt in Perfektion
„An einem Ort in der Mancha, an dessen Namen ich mich nicht erinnere ...“, startet Don Quijote seine Odyssee.
Die bekannteste Episode ist sicherlich jene, in welcher Don Quijote in den Windmühlen seine Feinde sieht und diese bekämpfen will - bis er von den Windrädern fast erschlagen wird. Denkbar, dass etwas zu viel La-Mancha Wein im Spiel war. Spanische Reben kämpfen auf zerklüfteten Landschaften, in grosser Trockenheit und auf schwierigem Boden um ihr Überleben. Sie kämpfen gut.