Schaumwein Brut
AOC Zürich, Erich Meier, 750 ml
Perlen vom Zürichsee
- Schaumwein vom Zürichseeufer, hergestellt nach der Méthode traditionnelle: 100% Genuss – 100% Erich Meier.
- Frisch und feinfruchtig mit lebendiger Perlage und harmonischer Säure.
- Passt zu Egli-Knusperli oder Felchen aus dem Zürichsee, Sushi und Apérohäppchen.
Beschreibung
Der renommierte Zürcher Winzer Erich Meier keltert diesen Schaumwein aus lokalen Chardonnay- und Pinot-Noir-Trauben. Die Herstellung erfolgt nach der Méthode traditionnelle. Feine Aromen von Zitrusfrüchten, Apfel und dezenten floralen Noten verbinden sich mit einer lebendigen Perlage. Am Gaumen präsentiert er sich trocken, mineralisch und harmonisch, mit ausgewogener Säure und viel Finesse. Ein raffinierter Schaumwein mit langem Nachhall. Besonders schön harmoniert er mit Egli-Knusperli oder Felchen aus dem Zürichsee, aber auch mit Crevettencocktail, Sushi, mildem Ziegenkäse und feinen Apérohäppchen.
Angaben
| Traubensorte: | Chardonnay, Pinot noir |
| Produzent: | Erich Meier |
| Herkunft: | Schweiz / Ostschweiz / Zürichsee |
| Label: | Vegan |
| Genussreife: | 1 bis 4 Jahre |
| Trinktemperatur: | 8 bis 10 °C |
| Speiseempfehlung: | Apérogebäck, Sushi, Sashimi, Ceviche, Coquilles Saint Jacques auf Linsen, Riesencrevetten, Langusten vom Grill |
| Vinifikation: | Kaltstandzeit, Gärung bei tiefen Temperaturen, Gärung im Stahltank, Flaschengärung |
| Ernte: | Handlese, in kleinen Kisten |
| Ausbaudauer: | 12 Monate |
| Volumen: | 12.0 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Chardonnay
König oder Bettelmann
Kaum eine Rebsorte zeigt ein so breites Qualitätsspektrum wie der Chardonnay. Seine Weine reichen von gesichtsloser Neutralität bis zur atemberaubenden Klasse. Er ist eine extrem pflegeleichte Rebe. Das erklärt, warum man ihn heute rund um den Erdball anbaut – auch dort, wo man es vielleicht nicht sollte. Die Sortenaromen des Chardonnay sind nicht sehr ausgeprägt: ein bisschen grüner Apfel, ein wenig Haselnuss, in wärmeren Breiten auch Melone und exotische Früchte. Oft werden die Weine vom Fassausbau bestimmt. So entwickeln sie mehr oder weniger subtile Noten von Butter, geröstetem Brot und Vanille. Den höchsten Ausdruck erreicht die Traube in ihrer Ursprungsregion, dem Burgund. Ihr Herz schlägt in der Côte de Beaune: Man denke etwa an die Gewächse von Meursault oder Puligny-Montrachet. Mit ihrer Finesse und Komplexität können sie Jahrzehnte überdauern. Einsame Klasse erreicht der Chardonnay auch in manchen Blanc-de-Blancs-Champagnern. Tolle Tropfen liefert er ausserdem im burgundischen Chablis und zunehmend in Australien und Chile. Eine einfache Faustregel zur Paarung mit Speisen: Wenn Butter und Rahm im Spiel ist, liegen Sie mit Chardonnay garantiert richtig.
Pinot noir
Blaupause des Terroirs
Keine andere Sorte drückt ihr Terroir so präzise aus wie der Pinot noir. Er ist eine sensible, anfällige Traube. Aber wenn er gelingt, beschert er der Weinwelt einige ihrer allergrössten Gewächse. Er glänzt vor allem im Burgund. Dort kultiviert man ihn seit mindestens 700 Jahren. Schon im Mittelalter galt er als so kostbar, dass man ihn nicht mit anderen Trauben mischte, um seinen Wert nicht zu mindern. Die besten Exemplare sind filigran und duftig mit Aromen von Kirsche und roten Beeren. Mit der Reife kommen Noten von Waldboden, Leder und Trüffel dazu. Seine unwiderstehliche Fruchtsüsse scheint auch nach Jahrzehnten noch durch. Der Pinot noir fühlt sich an kühlen Orten wohl: in der Schweiz und in Deutschland, wo man ihn als Blauburgunder respektive Spätburgunder kennt, im Elsass und in Südtirol, in Oregon, Neuseeland und Tasmanien. Nicht zuletzt ergibt er fantastische Champagner. Er ist ein traumhafter Speisebegleiter. Mit seinen weichen Gerbstoffen und charmanten Bouquet umgarnt er sie alle, vom Güggeli über den Käse bis zum gebratenen Fisch.
Ostschweiz
Ostschweiz: Ein spannendes Puzzle
Langezeit wurde die Ostschweiz am nördlichen Rand jener Klimazone geortet, wo Weinbau mit den in der Schweiz populären Sorten möglich ist. Durch die Klimaerwärmung sind die Rebberge von Aargau, Zürich, Schaffhausen, Thurgau und Graubünden nun in jenen Raster gerückt, wo Sorten wie Müller-Thurgau oder Pinot Noir vorzüglich gelingen. Aber auch alteingesessene aber Langezeit fast vergessene Sorten wie Elbling, Räuschling oder Completer erleben eine Renaissance.
Schweiz
Schweiz - das kleine Land der grossen Vielfalt
Die Schweiz ist bekannt für Banken, Uhren und Käse. Jedoch nicht unbedingt für Wein. Die Schweiz hat’s auch nicht erfunden; und ist sie auch nicht die Wiege des Weines, so war die Schweiz doch äusserst neugierig und offen. So gelangte die Weinkultur auf verschiedenen Wegen in die heutige Schweiz: von Marseille aus an den Genfersee und ins Unterwallis, aus dem Aostatal über den grossen Sankt Bernhard Pass ins übrige Wallis. Von der Rhône durch das Burgund über das Juragebirge an den Bodensee und aus der Lombardei ins Tessin und dann weiter ins Bündnerland.