La Clarté de Haut-Brion 2011
La Clarté de Haut-Brion 2011
AC Pessac-Léognan, 750 ml
Weisser Bordeaux in Bestform
- Weisser Bordeaux mit Herkunft, Präzision und der Finesse von Pessac-Léognan.
- Maritime Frische, reife Zitrusnoten und feine Mineralität verleihen Tiefe und Finesse.
- Perfekt zu Meeresfrüchten, Edelfisch sowie vegetarischen Gerichten mit Kräutern und feiner Cremigkeit.
Beschreibung
Der La Clarté de Haut-Brion 2011 vereint die Trauben von Château Haut-Brion Blanc und La Mission Haut-Brion Blanc, welche nicht für den Premier Cru bestimmt sind. Die Assemblage aus Sémillon und Sauvignon Blanc verbindet die Eleganz und Präzision der grossen Weissweine aus Pessac-Léognan mit bemerkenswerter Zugänglichkeit. Im Bouquet treffen Aromen von Limetten- und Zitronenschalen auf eine maritime Frische, die an die Nähe des Atlantiks erinnert, sowie feine Anklänge von Stroh. Am Gaumen präsentiert sich der Wein vollmundig und harmonisch, mit lebendiger Zitrusfrucht, attraktiver Cremigkeit und subtilen Noten von nassem Stein. Ein gereifter weisser Bordeaux voller Finesse, Tiefe und Ausdruck, der hervorragend zu Meeresfrüchten, Edelfisch oder feinen Geflügelgerichten passt.
Angaben
| Traubensorte: | Sémillon, Sauvignon Blanc |
| Produzent: | Château Haut-Brion |
| Herkunft: | Frankreich / Bordeaux / Péssac-Léognan |
| Andere Jahrgänge: | 2013 |
| Genussreife: | 5 bis 25 Jahre |
| Trinktemperatur: | 10 bis 12 °C |
| Speiseempfehlung: | Ziegenkäse, Risotto ai frutti di mare, Bouillabaisse, Ganzer Fisch aus dem Ofen, Moules à la marinière |
| Volumen: | 13.5 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Sauvignon Blanc
Es grünt so grün
Den Sauvignon blanc erkennt man mit geschlossenen Augen. Sein typisches Bouquet ist von grünen Noten geprägt: frisch geschnittenes Gras, Tomatenrispe, Stachelbeere. Dazu gesellen sich Zitrusfrüchte, Cassis und Feuerstein. In wärmeren Breiten zeigt er auch exotische Aromen, etwa von Passionsfrucht. Seine Säure ist ausgesprochen spritzig. Aller Wahrscheinlichkeit nach stammt er aus dem Loire-Tal, wo er in Pouilly-Fumé und Sancerre in seiner pursten Form gekeltert wird: reinsortig und ohne Holz. Im 18. Jahrhundert fand er den Weg nach Bordeaux. Dort assemblieren ihn ambitionierte Erzeuger mit Sémillon zu stoffigen Weissen, die im Barrique ausgebaut werden. Eine sensationelle Erfolgsgeschichte schrieb der Sauvignon blanc in den letzten 20 Jahren in Neuseeland. Mit ihrem erfrischenden «Sweet-and-sour»-Stil eroberten die Winzer aus «Down under» die Welt. Ausserdem erwähnenswert: die reichhaltigen Sauvignons aus der Steiermark sowie die knackigen Exemplare aus Südtirol und dem Friaul. Wozu er passt? Zu allem aus dem Meer! Oder machen Sie’s wie an der Loire und geniessen Sie ihn zu Ziegenkäse.
Sémillon
Dem Pilz sei Dank
Die Sémillon-Traube ist die Grundlage der legendären Süssweine von Sauternes. Dort, in diesem südlichen Teilgebiet von Bordeaux, liegt ihre Wiege. Ihr Erfolgsgeheimnis: Sie ist höchst anfällig für den Botrytis-Pilz. Dieser durchlöchert die Schalen der reifen Beeren. So verdunstet das Wasser, und der Zucker in den Früchten konzentriert sich. Die Moste sind dick wie Sirup. Sie zeigen die zitrusfrischen, fruchtigen Sortenaromen des Sémillon, ausserdem steuert der Botrytis-Pilz dem Wein komplexe Noten von Honig, Trockenaprikose und kandierter Orange bei. Der Sémillon ist eng verwandt mit dem Sauvignon blanc, und fast alle Süssweine aus Sauternes und Umgebung enthalten einen kleinen Anteil Sauvignon. Bei den trockenen Weissen aus Bordeaux ist es umgekehrt: Hier spielt meist der Sémillon die unterstützende Rolle. In Südafrika war Sémillon im frühen 19. Jahrhundert die meistangebaute Rebe. Heute wachsen dort nur noch verschwindend kleine Mengen. Dafür hat die Rebe in Kalifornien und Australien Fuss gefasst.
Péssac-Léognan
Pessac-Léognan: Topcrus aus der Vorstadt
Pessac-Léognan ist eine kommunale Appellation (nach dem Vorbild der Dorfappellationen im Médoc), befindet sich aber im nördlichsten Zipfel der Region Graves. Die unmittelbare Nähe zur Stadt Bordeaux hat das Gebiet in den letzten Jahren drastisch verändert. Viele Châteaux mussten dem Siedlungsdruck weichen. Dabei befinden sich in den neuen Vorstädten einige der besten Bordeaux-Terroirs überhaupt. Auf tiefgründigen Kiesböden reifen Topcrus, die in bester Bordeaux-Manier grösstmögliche Eleganz mit grösstmöglicher Kraft in sich vereinen.
Bordeaux
Bordeaux: Hohes Prestige, hohe Qualität
Mit einer Gesamtfläche von rund 115‘000 Hektar ist Bordeaux zwar nicht die grösste Weinbauregion Frankreich, dafür mit Sicherheit die prestigeträchtigste. Das Spektrum der Weine, die hier heute produziert werden, ist riesig: Es reicht von roten Alltagsweinen mit sehr gutem Verhältnis zwischen Preis und Qualität bis zu den exklusiven und entsprechend sehr teueren Premier Crus. Elegante Weissweine und edelsüsse Spezialitäten runden das Angebot ab.
Frankreich
Frankreich – Philosophie in Flaschen
Gemäss der französischen Philosophie hat Wein Ausdruck des Bodens und des Klimas zu sein. Hierfür steht das Schlagwort „Terroir“. Dieses Terroir macht jeden Wein anders, viele besonders gut. Französischer Wein wird weltweit als Ausdruck kultureller Vollkommenheit angesehen. Der Franzose glaubt, dass der Mensch für die Qualität zuständig ist, die Rebsorte für den Charakter und die Natur für die Menge der Beeren. Die Philosophie lässt sich so auf den Punkt bringen: „Die Wahrheit ist der Weinberg, nicht der Mensch.“