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Pomerol

Pomerol: Der Charme des Merlot

Nirgendwo in Bordeaux zeigt die Sorte Merlot so viel opulenten Charme wie in Pomerol. Kein Wunder werden die Topweine der Appellationen meist zu über 75 Prozent von dieser Sorte geprägt, die damit in Pomerol ein viel dominantere Rolle spielt als etwa im benachbarten Saint-Émilion. Die mit ihren lediglich 800 Hektar vergleichsweise kleine Bordeaux-Appellation Pomerol hat in den letzten Jahrzehnten die spektakulärste Erfolgsgeschichte in Bordeaux geschrieben. Das legendäre Château Pétrus war der Vorreiter dieser Entwicklung.

Rotweine aus Pomerol

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Parker 95 Punkte
Château Clinet

Château Clinet

AC Pomerol, 2011, 750 ml
CHF 85.–
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Château Clinet

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AC Pomerol, 2015, 750 ml
CHF 120.–
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Château Clinet
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Château Clinet

AC Pomerol, 2016, 1500 ml
CHF 258.–
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Château Clinet

AC Pomerol, 2016, 750 ml
CHF 126.–

Nirgendwo erscheint Bordeaux so unscheinbar und provinziell wie in Pomerol. Wer das Städtchen Libourne mit ihren 24‘000 Einwohnern verlässt, findet sich in einem unübersichtlich besiedelten, relativ flachen Weinland wieder, in dem es kaum Ortskerne gibt, welche bei der Orientierung helfen würden. Obwohl die Güter auch hier die Château-Bezeichnung tragen, muten die Häuser erstaunlich bescheiden an. Während beispielsweise im Médoc die Güter im 19. Jahrhundert ihre Gutshäuser im eklektizistischen Stil zu Chateaux aufgepeppt haben, bekennen sich die Pomerol-Winzer noch immer zu ihrer ursprünglichen Schlichtheit ihrer Behausungen. Es gibt aber Ausnahmen. So war etwa die Familie Guggenheim vom wohlproportionierten Château Beauregard dermassen begeistert, dass sie das Schloss in Long Island nachbauen liess…

Ein Hauch von Neuer Welt

Auch in Pomerol hat ein Fluss, nämlich die Isle, den Kalksteinsockel abgetragen und auf dem so entstandenen Plateau verschiedene Kiesschichten abgelagert. Die Bodenverhältnisse sind höchst komplex. Im Westen und im Süden der Appellation dominiert neben dem Kies der Sand, im Osten dagegen, an der Grenze zu Saint-Émilion, sind die Böden ausgesprochen lehmhaltig. Hier befinden sich die meisten Top-Chateaux.

Es waren die Römer, die hier als erste Wein angebaut haben. Doch während dem Hundertjährigen Krieg (1337 bis 1453) wurde der Weinbau aufgegeben. Erst im 16. Jahrhundert wurden wieder Rebberge angelegt. Langezeit galt Pomerol als Anhängsel des berühmteren Saint-Émilion. Doch seine heutige Bekanntheit erlangte die Appellation erst in den letzten 50 Jahren. Vorreiter des Aufschwungs war Château Pétrus, doch gibt es heute hier rund 20 Châteaux, die auf höchstem Niveau arbeiten. Trotz dem Boom hat Pomerol seine bäuerliche Struktur behalten. Die Güter sind vergleichsweise klein. Zudem kennt Pomerol bis heute keine offizielle Klassifikation, allerdings haben Weinkritiker wie Robert Parker diese Lücke gefüllt. Alteingesessene Handelsbetriebe wie das Haus Jean-Pierre Moueix spielen eine wichtige Rolle

Wegen ihrem hohen Merlot-Anteil sind Pomerol-Weine nicht nur rund, sanft und opulent, sondern auch vergleichsweise früh trinkreif. So haben die Topcrus aus dieser Region dem Bordelais einen Hauch von Neuer Welt beschert. Allerdings verfügen die Weine trotzdem über ein vorzügliches Alterungspotential.

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