South Australia

South Australia: Shiraz als Zugpferd

Südaustralien mit dem Barossa Valley als bekanntestem Anbaugebiet und der Stadt Adelaide als Wein-Metropoloe ist ganz klar das Zentrum der australischen Weinwirtschaft. Hier reifen jene Weine, die den Shiraz von «down under» weltweit bekannt gemacht haben. Es sind voll konzentrierte Gewächse mit dunkelbeeriger Cassisfrucht und gekonnt stützender Eichenholzwürze -  Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot oder Rheinriesling spielen allerdings mehr als nur eine Nebenrolle.

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Bin 95 Grange 1994

South Australia, Penfolds, 750 ml

Die Winzer in Südaustralien liegen nicht ganz falsch mit der Behauptung, dass die Paradesorte Syrah, sie sie Shiraz nennen, hier ebenso beheimatet ist wie im südlichen Frankreich. Denn während im Rhônetal gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Reblaus alle Weinberge zerstörte und der Syrah heute auf amerikanischen Unterlagsreben angebaut wird, hat die Reblaus diesen Teil von Australien nie erreicht. Darum werden hier noch uralte, bis zu 150 Jahre alte Shiraz-Stöcke gepflegt, die ungepfropft, also mit ihren Originalwurzeln wachsen. Diese liebevoll «Grandfather» genannten Reb-Methusaleme ergeben hochkonzentrierte Weine von Weltklasse.

Nicht nur Shiraz

Wer allerdings Südaustralien mit Shiraz gleichsetzt, verkennt die Vielseitigkeit dieses Anbaugebietes. In Coonawarra etwa, ein etwa 15 Kilometer langer und zwei Kilometer breiter Streifen, rund 400 Kilometer südöstlich von Adelaide gelegen, reifen auf dem legendären «Terra Rossa»-Böden mit viel Kalk und oxidiertem Eisen in einem kühlen Klima vorzügliche Cabernet-Blends. Und im kühlen Eden Valley mit seinen steinigen Lehmböden werden glasklare Rieslinge mit mineralischen Noten angebaut, die an das Elsass erinnern.

Es waren englische Siedler, die in Südaustralien ab 1836 damit begannen, Wein anzubauen. Der prominenteste Rebpionier war der Arzt Christopher Rawson Penfolds, der ab 1844 mit dem Anpflanzen von Rebsetzlingen aus Frankreich begann. Später kamen deutsche Lutheraner aus Schlesien in die Region und gründeten Religionsgemeinschaften, die ebenfalls Wein anbauten.

Englische Siedler machten den Anfang

In Südaustralien herrscht generell ein mildes und trockenes Klima, die Niederschläge sind mit rund 500 Millimeter entsprechend gering. Aber durch die Nähe zum kühlen Pazifik und die Höhenlage gewisser Subregionen (in Eden Valley und Adelaide Hills wachsen die Reben bis 500 Meter über Meer), gibt es hier auch «Cool Climates», die den Anbau frischer, bekömmlicher Weine ermöglichen. Südaustralien trägt fast 40 Prozent zur Weinproduktion des Landes bei. Es sind rund 75‘000 Hektaren mit Reben bestockt. Das Gebiet umfasst 18 verschiedene Anbaugebiete.

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