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Mosel

Mosel: Im Hoheitsgebiet des Rieslings

In den Tälern der Mosel, Saar und Ruwer spielt die weisse Leitsorte Riesling ihre ganze Klasse aus. Dabei ist die Mosel nicht nur das deutsche Anbaugebiet mit dem höchsten Riesling-Anteil, hier befinden sich auch die meisten Steillagen. Rund 40 Prozent der Weinberge liegen nämlich in Hanglagen von mehr als 30 Prozent und müssen in aufwendiger Handaarbeit kultiviert werden. Auf den Schieferböden zeigt der Riesling seine ganze unnachahmliche Klasse, von trocken über feinherb bis edelsüss.

Für die Anhänger des Rieslings ist die Mosel ein hoch komplexer Kosmos, der sich nie ganz entschlüsseln lässt und sich gerade darum seine Faszination bewahrt. Kein Wunder: Rund 2‘400 Winzer bewirtschaften hier in 19 Gross- und 520 Einzellagen nicht weniger als 60 Millionen Rebstöcke. Und dies oft in atemberaubenden Steillagen, deren Bewirtschaftung nicht nur extrem aufwendig, sondern zuweilen auch gefährlich ist. Die durchschnittliche Betriebsgrösse ist denn auch mit 3,6 Hektar entsprechend klein. An der Mosel werden zu über 90 Prozent weisse Sorten kultiviert, und der Riesling spielt mit einem Anteil von rund 60 Prozent an der Gesamtrebfläche ganz klar die Hauptrolle.

Die Römer machten den Anfang

Überreste von alten Weinkeltern beweisen, dass schon die Römer an der Mosel Wein angebaut haben. Ein besonders eindrückliches Dokument des damaligen Weinbaus ist das sogenannte «Neumagener Weinschiff». Dabei handelt es sich um die Nachbildung eines Wein-Transportschiffes am Grab eines römischen Weinhändlers aus der Zeit von 220 nach Christus. Wissenschaftler gehen davon aus, dass mit solchen 18 Meter langen Lastbooten damals Moselwein in Fässern transportiert worden ist. Nach den Römern entwickelten die Klöster den Weinbau weiter, der in den folgenden Jahrhunderten sowohl Blütezeiten als auch Krisenperioden erlebte. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten sich die Moselgewächse zu den teuersten Weissweinen der Welt. Topweine von der Mosel kosteten damals bis zu fünfmal mehr als Crus aus dem Burgund. Heute knüpft eine hochmotivierte junge Winzergeneration an diese Glanzzeiten an. Nie zuvor waren die Riesling-Selektionen von der Mosel qualitativ so hochstehend wie heute.

Der Schiefer macht den Unterschied

Die Weinberge im Gebiet Mosel, Saar und Ruwer profitieren sowohl in den Hanglagen als auch in der Talebene von einem optimalen Klima und einer idealen Niederschlagsmenge. Was die Böden anbelangt, so wurzeln an der Saar und der Ruwer die Reben in Devon-Schiefer. Ansonsten dominieren Tonschiefer und kieselsäurereiche Grauwacken. In den Talebenen finden sich höhere Anteile von Schotter, Kies und Sand. Es ist vor allem die Kombination von Schiefer und Riesling welche die Mosel so einzigartig macht.

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