Miraval Cru Sainte-Victoire Rosé 2025
Miraval Cru Sainte-Victoire Rosé 2025
AOP Côtes de Provence, Famille Perrin, 750 ml
Die Magie der Provence
- Sonne, Mistral und kalkhaltige Böden formen die Handschrift dieses Rosés.
- Bouquet von Pfirsich, Himbeeren und Zitrusfrüchten. Am Gaumen frisch, aromatisch und elegant.
- Ideal zu mediterranen Gerichten, Fisch, Meeresfrüchten oder leichten Salaten.
Beschreibung
Der Miraval Rosé Cru Sainte-Victoire fängt die Leichtigkeit und Schönheit der Provence perfekt ein. Die Weinberge profitieren von einem mediterranen Klima mit zahlreichen Sonnenstunden, während der kräftige Mistral-Wind für eine natürliche Abkühlung der Trauben sorgt. So entstehen Weine mit viel Frische, Finesse und Ausdruck. In der Nase begeistern zarte Aromen von Pfirsich, Himbeeren und Zitrusfrüchten. Am Gaumen zeigt sich der Rosé frisch und aromatisch, mit einer feinen mineralischen Note und elegantem Charakter. Ob zu mediterranen Gerichten, Fisch, Meeresfrüchten oder leichten Salaten – ein Rosé, der nach Sonne, Ferien und Savoir-vivre schmeckt.
Wie wird Rosé pink?
Unser Chef Sommelier erklärt's:
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Angaben
| Traubensorte: | Cinsault, Grenache, Syrah |
| Produzent: | Famille Perrin |
| Herkunft: | Frankreich / Provence / Côtes de Provence |
| Genussreife: | 1 bis 4 Jahre |
| Trinktemperatur: | 8 bis 10 °C |
| Speiseempfehlung: | Ziegenkäse, Sushi, Sashimi, Ceviche, Risotto ai frutti di mare, Saftige Pouletbrust an Rahmsauce |
| Volumen: | 13.0 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Famille Perrin
Eingebettet in die sanften Hügel von Correns zählt Château Miraval heute zu den bekanntesten Weingütern der Provence. Das historische Anwesen vereint die Schönheit Südfrankreichs mit einer klaren Vision für moderne, hochwertige Roséweine und erlangte durch Brad Pitt und Angelina Jolie internationale Bekanntheit.
Gemeinsam mit der renommierten Familie Perrin, deren Château de Beaucastel zu den angesehensten Weingütern Frankreichs zählt, wurde Miraval zu einer der gefragtesten Rosé-Adressen der Provence. Heute ist Brad Pitt weiterhin mit dem Weingut verbunden, während die Familie Perrin mit ihrem jahrzehntelangen Know-how die Stilistik und Qualität der Weine prägt.
Grenache
Grenache kommt selten allein
Spanier und Sardinier machen sich den Grenache streitig: Beide behaupten, er stamme aus ihrem Land. Tatsächlich tauchte er hier wie dort schon im 16. Jahrhundert auf. Doch eine grosse Zahl von Mutationen in Spanien weist darauf hin, dass er auf der Iberischen Halbinsel länger verwurzelt ist. Der Grenache ist fleischig und würzig mit herrlicher Fruchtsüsse und satten Aromen von Brombeere, Cassis, Pflaumen und Pfeffer. Unter dem Namen Garnacha steuert er dem Rioja seine Fülle bei. Auf Sardinien heisst er Cannonau, dort ergibt er kräftige, ausdrucksstarke Tropfen. Seine Hochburg aber liegt in Frankreich. Grenache ist der Star im Châteauneuf-du-Pape und fliesst in viele andere Assemblagen des Südens ein. Seine bevorzugten Partner: Syrah und Mourvèdre. Dieser Blend ist auch im Ausland sehr beliebt – in Australien nennt man solche Tropfen schlicht «GSM».
Syrah
Ein Hauch von Pfeffer
Hartnäckig hält sich die Legende, die Rebsorte Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Doch Rebforscher zeigten, dass es sich um eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten handelt: der roten Dureza aus dem Rhonetal und der weissen Mondeuse blanche aus Savoyen. Tropfen aus Syrah sind sanft und konzentriert, duften nach dunklen Beeren, Veilchen und Lakritz und verblüffen mit einer pikanten Note von weissem Pfeffer. Reinsortig findet man sie an der nördlichen Rhone, etwa in den Appellationen Hermitage oder Côte Rôtie, sowie im Schweizer Wallis. Im südlichen Rhonetal wird Syrah gerne mit Grenache und Mourvèdre vermählt. Bereits 1832 brachte ein Franzose die Sorte nach Australien, wo sie zum Emblem des nationalen Weinbaus wurde. Dort entstehen die wuchtigsten Versionen mit typischen Noten von Teer und Schokolade.
Cinsault
Sonne im Glas
Der südfranzösische Cinsault, auch Cinsaut geschrieben, ist eine Kuriosität unter den Rebsorten. Er gehört zu den sogenannten Färbertrauben. Das sind rote Trauben, bei denen die Pigmente nicht nur in den Beerenhäuten sitzen, sondern auch im Fruchtfleisch. Das heisst, wenn man den Cinsault presst, bekommt man rosa Saft – quetscht man hingegen andere rote Trauben, fliesst der Saft weiss ab. Früher wurde der Cinsault benutzt, um die Farbe heller Burgunder aufzupeppen. Inzwischen hat er sich emanzipiert. Mit seiner weichen, fruchtigen Art, den verführerischen Himbeer- und Erdbeeraromen sowie seinem guten Alterungspotenzial mischt er in den renommiertesten Gewächsen der südlichen Rhone mit, etwa beim Châteauneuf-du-Pape. Solo ergibt er herrlich parfümierte Rosés.
Frankreich
Frankreich – Philosophie in Flaschen
Gemäss der französischen Philosophie hat Wein Ausdruck des Bodens und des Klimas zu sein. Hierfür steht das Schlagwort „Terroir“. Dieses Terroir macht jeden Wein anders, viele besonders gut. Französischer Wein wird weltweit als Ausdruck kultureller Vollkommenheit angesehen. Der Franzose glaubt, dass der Mensch für die Qualität zuständig ist, die Rebsorte für den Charakter und die Natur für die Menge der Beeren. Die Philosophie lässt sich so auf den Punkt bringen: „Die Wahrheit ist der Weinberg, nicht der Mensch.“