Mille 1 2020
Garda rosso DOC, Azienda Agricola Pratello, 3000 ml
Ein Riesenspass
- So verspielt wie sein Etikett: ein Roter vom Gardasee für unbeschwerten Genuss.
- Nase strotzt nur so vor Frucht und orientalischen Gewürzen. Am Gaumen saftig und sehr charmant.
- Zu Antipasti, Pizza und natürlich Pasta. Macht aber auch solo eine super Figur.
Beschreibung
Dieser Rote vom Gardasee macht genauso viel Spass wie sein Etikett! Der Fiat 500 auf dem Label ist kein Zufall – Winzer Vincenzo Bertola vergleicht den Genuss gerne mit einer Sommerfahrt bei offenem Verdeck. Gekeltert wird er unter anderem aus Rebo, einer seltenen Kreuzung aus Merlot und Teroldego. Im Glas leuchtet er rubinrot, die Nase strotzt nur so vor Frucht, zeigt Preiselbeere und Sauerkirsche, Cassis, Veilchen und orientalische Gewürze. Am Gaumen ist er saftig mit milder Säure und butterweichem Tannin. Versteht sich mit Pasta jeder Art, Pizza und Antipasti, grilliertem Fleisch oder einer Portion frittierter Calamari. Er hat aber auch absolut nichts dagegen, wenn man ihn solo trinkt.
Degustation – The Art of Wine Selection im Baur au Lac
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Sonntag, 15. November 2026 | 14:00 bis 19:00 Uhr
Montag, 16. November 2026 | 14:00 bis 20:00 Uhr
Angaben
| Traubensorte: | Rebo, Merlot |
| Produzent: | Azienda Agricola Pratello |
| Herkunft: | Italien / Lombardei |
| Andere Flaschengrössen: | 9000 ml 12000 ml |
| Label: | Vegan |
| Genussreife: | 2 bis 8 Jahre |
| Trinktemperatur: | 16 bis 18 °C |
| Speiseempfehlung: | Italienische Antipasti, Pizza oder Flammkuchen, Spaghetti con sugo al basilico, Gemüseflan, Quiche |
| Vinifikation: | Kaltstandzeit, Gärung im Stahltank, lange Maischegärung |
| Ernte: | Handlese |
| Ausbau: | im grossen Holzfass/Foudre, einige Monate Flaschenlagerung |
| Abfüllung: | Filtration |
| Ausbaudauer: | 6 Monate |
| Volumen: | 14.0 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Azienda Agricola Pratello
In Padenghe sul Garda, einem kleinen, mittelalterlichen Ort am südwestlichen Ende des Gardasees, steht die traditionsreiche, aber auch fortschrittliche Azienda Agricola Pratello.
Vincenzo Bertola leitet dieses landwirtschaftliche Gut, welches insgesamt 100 Hektaren umfasst. 45 Hektaren davon sind mit Reben bestockt. Daneben werden Oliven, Getreide, Gemüse und Obst angebaut. Wälder und Weideland, auf dem sich eine Alpakazucht tummelt, gehören dazu. Die Böden, vorwiegend Moränenböden mit etwas Ton, sind locker, steinig und stammen aus der Gletscherzeit. Das Klima ist generell eher mild und steht unter dem Einfluss des nahen Sees.
Rebo
Die perfekte Kreuzung
Diese rote Rebsorte wurde aus zweier im Trentino typischer Reben gekreuzt, aus der autochthonen Teroldego sowie der Merlot. Der Forscher Rebo Rigotti zeugte sie im Jahre 1960 im Landwirtschaftsinstitut “Istituto Agrario di San Michele all’Adige”. Rebo Rigotti hielt seine neuste Kreation für seine bisher gelungenste und gab ihr deswegen gleich seinen Namen.
Merlot
Everybody’s darling
Der Merlot ist das charmanteste Mitglied der Bordeaux-Familie. Er brilliert mit satter Farbe, duftiger Fülle, samtigen Gerbstoffen und süsser, pflaumiger Frucht. Selbst dem Winzer macht er’s leicht, denn auch in kühlen Jahren reift er problemlos aus. Dies im Gegensatz zum strengeren Cabernet Sauvignon, welchen er als Assemblagepartner ergänzt. Seine guten Eigenschaften haben den Merlot über die Grenzen hinaus berühmt gemacht. Er ist mit über 100‘000 Hektar die meistgepflanzte Traube Frankreichs. Grosse Flächen belegt er auch in Kalifornien, Italien, Australien und neuerdings in Osteuropa. Sein einziger Haken: Reinsortig gerät Merlot nur selten gross. Mit seinem Charme geht häufig ein Mangel an Substanz einher. Nur die besten Exemplare gewinnen mit der Reife. Sie entwickeln dann komplexe Noten von Leder und Trüffel. Das gelingt unter anderem den Spitzengewächsen der Bordeaux-Appellation Pomerol und des Tessins.
Italien
Italien – wo Wein ein Lebensgefühl ist
Die italienischen Weinregionen sind äusserst vielfältig und so präsentieren sich auch ihre Weine. Etablierte Sorten wie Merlot, Syrah oder Sauvignon sind gerade einmal auf 15 Prozent der gesamten Rebfläche zu finden. Die restlichen 85 Prozent sind für autochthone, also einheimische Rebsorten reserviert. Über 2000 verschiedene Rebsorten wachsen unter unterschiedlichsten Bedingungen und werden mit verschiedenen Techniken zu Weinen, welche im internationalen Weinmarkt in der obersten Liga mitspielen, gekeltert.