Barolo La Ginestra 2019
DOCG, Paolo Conterno, 750 ml
Grosser Klassiker
- Perfekt gereifter Barolo, der die komplexe Aromatik der Nebbiolo-Traube entfaltet.
- Rose, Veilchen, Lakritze – verführerisch. Am Gaumen kraftvoll, frisch, feine Noten von Dörrzwetschgen und Kirschen.
- Ideal zu Geschmortem und Trüffelgerichten – den Wein vor dem Genuss etwas atmen lassen.
Beschreibung
Dieser herausragende Piemonteser zeigt eindrucksvoll, wie faszinierend ein perfekt gereifter Barolo sein kann – wenn sich die anspruchsvolle Nebbiolo-Traube öffnet und ihre vielschichtige Aromatik entfaltet. Rose, Veilchen, Lakritze und Minze steigen verführerisch in die Nase. Am Gaumen kraftvoll, mit saftiger Säure und satten Gerbstoffen, entfaltet er delikate Noten von Dörrzwetschgen und Amarenakirschen. Ein Barolo mit Stil, Tiefe und Charakter. Perfekt zu geschmorter Lammschulter mit Kräutern, Trüffelrisotto oder reifem Taleggio. Auch vegetarisch ein Genuss – etwa zu Steinpilz-Tagliatelle, Auberginen-Involtini oder Polenta mit gereiftem Hartkäse.
Angaben
| Traubensorte: | Nebbiolo |
| Produzent: | Paolo Conterno |
| Herkunft: | Italien / Piemont / Barolo |
| Label: | Vegan |
| Genussreife: | 4 bis 15 Jahre |
| Trinktemperatur: | 16 bis 18 °C |
| Speiseempfehlung: | Brasato di manzo al Barolo, Wildspezialitäten, Wildschweinentrecôte mit Spätzli, Würzige Hartkäse, Tagliatelle al tartufo |
| Vinifikation: | vollständig entrappt, Überpumpen des Tresterhuts, lange Maischegärung |
| Ernte: | Handlese |
| Ausbau: | im grossen Holzfass/Foudre |
| Ausbaudauer: | 42 Monate |
| Volumen: | 15.5 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Paolo Conterno
Die Geschichte des Weinguts Paolo Conterno reicht bis ins Jahr 1886 zurück. Mit der Gründung der Casa della Ginestra in Monforte d’Alba legte Paolo Conterno den Grundstein für eine Familientradition, die heute in vierter Generation von Giorgio Conterno weitergeführt wird. Im Mittelpunkt steht seit jeher die Idee, Weine zu erzeugen, die Herkunft, Charakter und Jahrgang unverfälscht widerspiegeln.
Tief verwurzelt in den Hügeln der Langhe liegt das Gut im historischen Cru Ginestra – jener Lage, aus der die Familie stammt und die bis heute ihr Herzstück bildet. Die Weinberge erstrecken sich auf 300 bis 350 Metern Höhe mit überwiegend süd- bis südöstlicher Ausrichtung. Kalkhaltige Lehmböden, durchzogen von Kreide und mineralischen Ablagerungen, prägen hier das Terroir. In Verbindung mit einem besonderen Mikroklima – warmen Tagen, kühlen Nächten und stetiger Belüftung – entstehen ideale Bedingungen für ausdrucksstarke, strukturierte Weine.
Nebbiolo
Stolzer Piemontese
Er ist der König des Piemonts: Aus Nebbiolo entstehen einige der gesuchtesten Tropfen Italiens. Seinen höchsten Ausdruck erreicht er im Barolo und Barbaresco. In der Jugend sind die säurestarken, tanninreichen Weine oft unnahbar. Doch mit der Reife entfalten sie ein ätherisches Bouquet von Kirsche, Lakritz, Veilchen und Rose, Trüffeln, Teer und Waldboden. Seinen Namen hat der Nebbiolo vom italienischen «nebbia», Nebel. Dies nicht etwa wegen des Wetters im Piemont, sondern nach dem weisslichen Film auf den reifen roten Beeren. Schon im 13. Jahrhundert wurde er erstmals unter dieser Bezeichnung erwähnt. Ähnlich wie der Pinot noir besitzt er die Fähigkeit, sein Terroir präzise widerzuspiegeln – aber nur, wenn es ihm an einem Ort wirklich behagt. So mag er kühle Klimazonen und kalkhaltige Böden. Natürlich hat man versucht, ihn zu verpflanzen, etwa nach Kalifornien. Die Ergebnisse waren enttäuschend. Am wohlsten fühlt er sich eben in den Hügeln Norditaliens.
Nebbiolo
Stolzer Piemontese
Er ist der König des Piemonts: Aus Nebbiolo entstehen einige der gesuchtesten Tropfen Italiens. Seinen höchsten Ausdruck erreicht er im Barolo und Barbaresco. In der Jugend sind die säurestarken, tanninreichen Weine oft unnahbar. Doch mit der Reife entfalten sie ein ätherisches Bouquet von Kirsche, Lakritz, Veilchen und Rose, Trüffeln, Teer und Waldboden. Seinen Namen hat der Nebbiolo vom italienischen «nebbia», Nebel. Dies nicht etwa wegen des Wetters im Piemont, sondern nach dem weisslichen Film auf den reifen roten Beeren. Schon im 13. Jahrhundert wurde er erstmals unter dieser Bezeichnung erwähnt. Ähnlich wie der Pinot noir besitzt er die Fähigkeit, sein Terroir präzise widerzuspiegeln – aber nur, wenn es ihm an einem Ort wirklich behagt. So mag er kühle Klimazonen und kalkhaltige Böden. Natürlich hat man versucht, ihn zu verpflanzen, etwa nach Kalifornien. Die Ergebnisse waren enttäuschend. Am wohlsten fühlt er sich eben in den Hügeln Norditaliens.
Piemont
Piemont: Trüffel, Nebbiolo und mehr
Die beschauliche Hügellandschaft der Langhe mit der Trüffelmetropole Alba als kulturellem Zentrum gehört zu den eindrücklichsten Wein-Kulturlandschaften überhaupt. Die enorme Aufmerksamkeit, welche die Nebbiolo-Crus aus Barbaresco und Barolo auf sich ziehen, lässt oft vergessen, dass das Piemont eine beeindruckende Weinvielfalt zu bieten hat. Etwa Dank Rotweinen aus anderen Sorten wie Barbera oder Dolcetto, dem verführerische Moscato d’Asti, aber auch Weissweinen aus Arneis oder Cortese.
Italien
Italien – wo Wein ein Lebensgefühl ist
Die italienischen Weinregionen sind äusserst vielfältig und so präsentieren sich auch ihre Weine. Etablierte Sorten wie Merlot, Syrah oder Sauvignon sind gerade einmal auf 15 Prozent der gesamten Rebfläche zu finden. Die restlichen 85 Prozent sind für autochthone, also einheimische Rebsorten reserviert. Über 2000 verschiedene Rebsorten wachsen unter unterschiedlichsten Bedingungen und werden mit verschiedenen Techniken zu Weinen, welche im internationalen Weinmarkt in der obersten Liga mitspielen, gekeltert.