Promis Ca' Marcanda 2023
Promis Ca' Marcanda 2023
IGT Toscana, Angelo Gaja, 750 ml
Beschreibung
Angelo Gajas Weinprojekt im Bolgheri, Toskana, bringt elegante und moderne Cuvées hervor, genau wie diese: Promis. Der beliebte Rotwein duftet nach Waldbeeren und eingelegten Gewürzzwetschgen. Am Gaumen präsentiert er sich würzig mit feinkörnigen Tanninen und einladender Frische, die stets von dunklen Gewürzen wie Wacholder und Kirschen begleitet wird. In Kombination mit italienischen Speisen brilliert er!
Angaben
| Traubensorte: | Merlot, Syrah, Sangiovese |
| Produzent: | Angelo Gaja |
| Herkunft: | Italien / Toskana |
| Genussreife: | 2 bis 8 Jahre |
| Trinktemperatur: | 16 bis 18 °C |
| Speiseempfehlung: | Saltimbocca, Scaloppine di vitello al limone, Knuspriges Poulet aus dem Ofen, Gemüseflan, Quiche, Schweinsfilet mit Pflaumen, Spaghetti con sugo al basilico |
| Vinifikation: | Gärung im Stahltank, lange Maischegärung |
| Ernte: | Handlese, Strenge Selektion |
| Ausbau: | in gebrauchten Barriques, einige Monate Flaschenlagerung |
| Ausbaudauer: | 12 Monate |
| Volumen: | 14.0 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Sangiovese
Inbegriff der Toskana
Der Sangiovese ist die wichtigste rote Rebsorte Italiens und zählt zu den prägendsten Sorten der italienischen Weinlandschaft. Seine Ursprünge reichen vermutlich bis in die etruskische Zeit zurück. Der Sangiovese ist die wichtigste rote Rebsorte Italiens und zählt zu den prägendsten Sorten der italienischen Weinlandschaft. Seine Ursprünge reichen vermutlich bis in die etruskische Zeit zurück. Seit Jahrhunderten ist Sangiovese in der Toskana beheimatet und prägt dort berühmte Weinregionen wie das Chianti-Gebiet rund um Siena und Florenz – als Grundlage weltbekannter Weine. Heute ist die Sorte weit über die Toskana hinaus in vielen Regionen Mittel- und Süditaliens verbreitet, etwa in der Romagna, in Umbrien und den Marken, und tritt je nach Herkunft unter unterschiedlichen Namen und Ausprägungen auf, darunter Brunello, Prugnolo Gentile oder Morellino. Die Rebsorte zeigt eine ausgeprägte Anpassungsfähigkeit und reagiert gleichzeitig sehr sensibel auf Standort und Klima. Schon geringe Unterschiede in Boden, Höhenlage oder Mikroklima sowie in Beeren- und Klonvarianten führen zu deutlich unterschiedlichen Weinstilen. Aromatisch dominieren saftige Kirschen, rote Beeren und Pflaumen, begleitet von Veilchen, Kräutern und feiner Würze, mit zunehmender Reife oft ergänzt durch erdige Noten. Typisch sind zudem eine lebendige Säure und markante, feinkörnige Tannine, die den Weinen Struktur, Frische und ein gutes Reifepotenzial verleihen.
Merlot
Everybody’s darling
Der Merlot ist das charmanteste Mitglied der Bordeaux-Familie. Er brilliert mit satter Farbe, duftiger Fülle, samtigen Gerbstoffen und süsser, pflaumiger Frucht. Selbst dem Winzer macht er’s leicht, denn auch in kühlen Jahren reift er problemlos aus. Dies im Gegensatz zum strengeren Cabernet Sauvignon, welchen er als Assemblagepartner ergänzt. Seine guten Eigenschaften haben den Merlot über die Grenzen hinaus berühmt gemacht. Er ist mit über 100‘000 Hektar die meistgepflanzte Traube Frankreichs. Grosse Flächen belegt er auch in Kalifornien, Italien, Australien und neuerdings in Osteuropa. Sein einziger Haken: Reinsortig gerät Merlot nur selten gross. Mit seinem Charme geht häufig ein Mangel an Substanz einher. Nur die besten Exemplare gewinnen mit der Reife. Sie entwickeln dann komplexe Noten von Leder und Trüffel. Das gelingt unter anderem den Spitzengewächsen der Bordeaux-Appellation Pomerol und des Tessins.
Syrah
Ein Hauch von Pfeffer
Hartnäckig hält sich die Legende, die Rebsorte Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Doch Rebforscher zeigten, dass es sich um eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten handelt: der roten Dureza aus dem Rhonetal und der weissen Mondeuse blanche aus Savoyen. Tropfen aus Syrah sind sanft und konzentriert, duften nach dunklen Beeren, Veilchen und Lakritz und verblüffen mit einer pikanten Note von weissem Pfeffer. Reinsortig findet man sie an der nördlichen Rhone, etwa in den Appellationen Hermitage oder Côte Rôtie, sowie im Schweizer Wallis. Im südlichen Rhonetal wird Syrah gerne mit Grenache und Mourvèdre vermählt. Bereits 1832 brachte ein Franzose die Sorte nach Australien, wo sie zum Emblem des nationalen Weinbaus wurde. Dort entstehen die wuchtigsten Versionen mit typischen Noten von Teer und Schokolade.
Italien
Italien – wo Wein ein Lebensgefühl ist
Die italienischen Weinregionen sind äusserst vielfältig und so präsentieren sich auch ihre Weine. Etablierte Sorten wie Merlot, Syrah oder Sauvignon sind gerade einmal auf 15 Prozent der gesamten Rebfläche zu finden. Die restlichen 85 Prozent sind für autochthone, also einheimische Rebsorten reserviert. Über 2000 verschiedene Rebsorten wachsen unter unterschiedlichsten Bedingungen und werden mit verschiedenen Techniken zu Weinen, welche im internationalen Weinmarkt in der obersten Liga mitspielen, gekeltert.