La Diva 2019
La Diva 2019
DO Ribera del Duero, Dominio de Es, 750 ml
Diva ohne Allüren
- Von 130-jährigen, wurzelechten Tinto-Fino-Reben (Tempranillo), limitiert, elegant und von grosser Finesse.
- Florale Noten, rote Beeren, Kräuterwürze; am Gaumen kraftvoll und filigran zugleich, seidige Textur, langes Finale.
- Passt zu Kalb, Lamm, Geflügel mit Kräutern, Pilzgerichten oder gereiftem Hartkäse.
Beschreibung
La Diva stammt aus einer Parzelle mit rund 130 Jahre alten, wurzelechten Tinto-Fino-Reben (Tempranillo), ergänzt durch einen kleinen Anteil Albillo für zusätzliche Frische. Die Reben wachsen auf sandigem Kalkstein in der unteren Hälfte eines auslaufenden Steilhangs – vergleichbar mit grossen Grand-Cru-Lagen Burgunds, wo Eleganz und Finesse im Mittelpunkt stehen. Die Produktion ist streng limitiert. In der Nase zeigt sich der Wein verspielt und verführerisch mit floralen Noten, roter Beerenfrucht und intensiver Kräuterwürze, fein vom Holz begleitet. Am Gaumen verbindet er Kraft mit Subtilität: zarte Vanilleanklänge, Tiefe und Präzision, getragen von einer seidigen Textur und einem beeindruckend langen Finale. Ein Wein von grosser Raffinesse und Ausdruck – eine wahre Diva, ganz ohne Allüren. Hervorragend zu Kalb, Lamm, Geflügel mit Kräutern, feinen Pilzgerichten oder gereiftem Hartkäse.
Angaben
| Traubensorte: | Tempranillo, Albillo Real |
| Produzent: | Dominio de Es |
| Herkunft: | Spanien / Castilla y León / Ribera del Duero |
| Genussreife: | 1 bis 15 Jahre |
| Trinktemperatur: | 16 bis 18 °C |
| Speiseempfehlung: | Risotto mit Steinpilzen, Châteaubriand, Filet Wellington, Kalbsbraten an Morchelsauce |
| Volumen: | 14.0 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Dominio de Es
Dominio de ES ist ein stilles Juwel der Ribera del Duero. Winzig in der Produktion und kompromisslos in der Qualitätsphilosophie, steht das Weingut für uralte Weinberge, biodynamisches Arbeiten und ein tiefes Verständnis für Terroir. Die Weine entstehen im abgelegenen Dorf Atauta im äussersten Osten der Appellation, nahe der Rioja – einem der kühlsten und ursprünglichsten Teile der Ribera.
Verantwortlich ist der aus Chinon an der Loire stammende Winzer Bertrand Sourdais, gemeinsam mit seiner Partnerin Olga Escudero. Während seiner Zeit in Atauta, ursprünglich für den Aufbau von Bodegas Antidoto, entdeckte Sourdais die aussergewöhnlichen alten Parzellen, die heute das Herzstück seines persönlichsten Projekts bilden. Dominio de ES arbeitet seit Beginn biologisch und biodynamisch und befindet sich im Zertifizierungsprozess.
Die Weinberge umfassen lediglich vier Hektaren, verteilt auf 35 kleinste Parzellen in der Gemeinde Atauta (Provinz Soria). Mit 950 bis 1.000 Metern Höhe zählen sie zu den höchstgelegenen der Ribera del Duero. Das Terroir ist komplex und vielfältig: Kalkstein, Kreide, Sand, Mergel und Lehm wechseln sich ab. Die meist kühlen Ostexpositionen, ergänzt durch einzelne Südhänge sowie Steillagen und Terrassen prägen den Charakter der Weine. Das kontinentale Hochlandklima mit kalten Wintern, warmen Tagen und sehr kühlen Nächten verlangsamt die Reife und bewahrt Frische und Säure. In Kombination mit der Höhenlage entstehen Weine mit klarer Frucht, moderatem Alkohol, feiner Tanninstruktur und grosser Präzision, deutlich eleganter als viele kraftbetonte Vertreter der zentralen Ribera.
Tempranillo
Iberische Ureinwohnerin
Der Tempranillo ist das Emblem Spaniens. Mit seiner saftigen Kirschfrucht, den knackigen Tanninen und seinen Noten von Leder und Gewürzen gibt er den Weinen der Rioja ihr Gesicht. In der Ribera del Duero ist er als Tinta del país bekannt. Hier fällt er konzentriert und muskulös aus. Da er schon seit Jahrhunderten die Iberische Halbinsel bevölkert, ist er unter unzähligen Synonyme bekannt. Jenseits der Grenze in Portugal heisst er Tinta Roriz und verleiht dem Portwein Farbe und Körper. Ausserdem spielt er eine wichtige Rolle in der boomenden Rotweinszene des Douro-Tals. Der Tempranillo verdankt den Namen seiner zeitigen Reife – «temprano» bedeutet auf Spanisch «früh». Tipp: Machen Sie’s wie die Spanier, geniessen Sie ihn zu Lamm.
Tempranillo
Iberische Ureinwohnerin
Der Tempranillo ist das Emblem Spaniens. Mit seiner saftigen Kirschfrucht, den knackigen Tanninen und seinen Noten von Leder und Gewürzen gibt er den Weinen der Rioja ihr Gesicht. In der Ribera del Duero ist er als Tinta del país bekannt. Hier fällt er konzentriert und muskulös aus. Da er schon seit Jahrhunderten die Iberische Halbinsel bevölkert, ist er unter unzähligen Synonyme bekannt. Jenseits der Grenze in Portugal heisst er Tinta Roriz und verleiht dem Portwein Farbe und Körper. Ausserdem spielt er eine wichtige Rolle in der boomenden Rotweinszene des Douro-Tals. Der Tempranillo verdankt den Namen seiner zeitigen Reife – «temprano» bedeutet auf Spanisch «früh». Tipp: Machen Sie’s wie die Spanier, geniessen Sie ihn zu Lamm.
Ribera del Duero
Ribera del Duero: Spanisches Temperament im Glas
In Ribera del Duero bringt die Tempranillo-Traube, die hier Tinta del País genannt wird, besonders kraftgeladene Weine mit reifer Beerenfrucht und verführerischer Würze hervor. Kein Wunder gilt die Region international als Aushängeschild für den spanischen Rotwein. Dabei wurde die Ursprungsbezeichnung erst 1982 eingeführt. Damals existierten nur gerade neun Kellereien, heute sind es schon über 270. Viele Topweine stammen von ausgesprochen alten, manchmal über 80jährigen Reben.
Castilla y León
Castilla y León: Zunehmende Vielfalt
Noch vor 30 Jahren war die autonome Region Castilla y León ein fast weisser Fleck auf der europäischen Weinkarte. Das hat sich gewaltig geändert. Und zwar hauptsächlich durch drei Rebsorten. Die Sorte Tempranillo bringt in Ribera del Duero und Toro temperamentvoll-kräftige Weine hervor. Und die kleine Weinregion Bierzo im Nordwesten der Region hat Dank der charaktervollen Sorte Mencia einen eindrücklichen Aufstieg erlebt. Und die frischfruchtigen Verdelho-Gewächse aus Rueda avancierte zum erfolgreichsten spanischen Weisswein.
Spanien
Spanien - Vielfalt in Perfektion
„An einem Ort in der Mancha, an dessen Namen ich mich nicht erinnere ...“, startet Don Quijote seine Odyssee.
Die bekannteste Episode ist sicherlich jene, in welcher Don Quijote in den Windmühlen seine Feinde sieht und diese bekämpfen will - bis er von den Windrädern fast erschlagen wird. Denkbar, dass etwas zu viel La-Mancha Wein im Spiel war. Spanische Reben kämpfen auf zerklüfteten Landschaften, in grosser Trockenheit und auf schwierigem Boden um ihr Überleben. Sie kämpfen gut.