Brut Nature Rosé
Brut Nature Rosé
DO Cava Guarda, Glissade
Rosa Perlen aus Spanien
- Aromatischer Cava aus Monastrell, Garnacha und Trepat, traditionell in der Flasche vergoren.
- Saftige Stein- und Beerenfrucht – trocken, frisch, elegante Perlage, saftiges Finale.
- Zum Aperitif, zu Sushi & Meeresfrüchten oder prickelnder Begleiter zu fruchtigen Desserts.
Beschreibung
Diese lebendige Cuvée aus Monastrell, Garnacha und der heimischen Rebsorte Trepat – allesamt rote Trauben – wird nach der traditionellen Methode der Flaschengärung hergestellt und überzeugt mit aromatischer Tiefe, Frische und eleganter Geschmeidigkeit. In der Nase tanzen saftiger Pfirsich und Aprikose mit Kirsche und Himbeere, begleitet von feinen Blütennoten und einem Hauch von frischem Gebäck. Am Gaumen zeigt er sich trocken, wunderbar frisch und geschmeidig, mit einer feinen, eleganten Perlage und einem saftigen Finale, das Lust auf den nächsten Schluck macht. Ein Rosé-Cava, der immer passt: perfekt zum Aperitif, zu Meeresfrüchten und Sushi oder als prickelnder Begleiter zu fruchtigen Desserts.
Angaben
| Traubensorte: | Monastrell, Garnacha, Rote Autochthone |
| Produzent: | Glissade |
| Herkunft: | Spanien / Katalonien / Penedès |
| Trinktemperatur: | 6 bis 8 °C |
| Speiseempfehlung: | Grillierter Meerfisch, Apéro riche, Ziegenkäse, Würzig-scharfe asiatische Gerichte, Paella |
| Vinifikation: | Gärung im Stahltank, Flaschengärung |
| Ausbau: | einige Monate Flaschenlagerung |
| Ausbaudauer: | 11 Monate |
| Volumen: | 11.5 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
Monastrell
Heissblütige Spanierin
Der Monastrell-Traube kann es nicht hitzig genug sein. Sie wächst rund ums Mittelmeer, wo die Sommer lang und heiss und die Winter mild sind. Schon in 200 Metern Höhe oder 80 Kilometer von der Küste entfernt haben ihre Trauben Probleme, auszureifen. Geboren wurde sie vermutlich in der Region Valencia. Dort zählte sie laut schriftlichen Überlieferungen schon 1460 zu den wichtigsten Rebsorten. Als genauen Herkunftstort vermutet man den Landstrich Camp de Morvedre. Von dort wanderte sie im 17. Jahrhundert in die Provence, wo man sie Mourvèdre taufte. Ihre Weine sind tiefdunkel mit intensivem Brombeeraroma, reichlich Gerbstoff und moderater Säure. Die schönsten Harmonien gehen sie mit anderen Sorten des Südens ein, etwa mit Garnacha, Carignan oder Syrah. Die Mourvèdre ist Hauptzutat der roten Tropfen von Bandol, ausserdem fliesst sie in den Châteauneuf-du-Pape ein. An der spanischen Levante-Küste wird sie auch gerne solo gekeltert.
Garnacha
Grenache kommt selten allein
Spanier und Sardinier machen sich den Grenache streitig: Beide behaupten, er stamme aus ihrem Land. Tatsächlich tauchte er hier wie dort schon im 16. Jahrhundert auf. Doch eine grosse Zahl von Mutationen in Spanien weist darauf hin, dass er auf der Iberischen Halbinsel länger verwurzelt ist. Der Grenache ist fleischig, gerbstoffreich und würzig mit herrlicher Fruchtsüsse und satten Aromen von Brombeere, Cassis, Pflaumen und Pfeffer. Unter dem Namen Garnacha steuert er dem Rioja seine Fülle bei. Auf Sardinien heisst er Cannonau, dort ergibt er kräftige, ausdrucksstarke Tropfen. Seine Hochburg aber liegt in Frankreich. Grenache ist der Star im Châteauneuf-du-Pape und fliesst in viele andere Assemblagen des Südens ein. Seine bevorzugten Partner: Syrah und Mourvèdre. Dieser «Blend» ist auch im Ausland sehr beliebt – in Australien nennt man solche Tropfen schlicht «GSM».
Penedès
Penedès: Aufschwung Dank neuen Ideen
Mit einer Rebfläche von rund 25‘000 Hektar ist der Penedés das grösste Anbaugebiet mit DO-Status in Katalonien. Die Bandbreite der hier produzierten Weine, die in einem ausgeprägt mediterranen Klima reifen, ist riesig und reicht von erfrischenden Cava-Schaumweinen über spritzige Weissweine bis zur voll strukturierten roten Gewächsen. Spitzenweine werden sowohl aus alteingesessenen, als auch aus internationalen Sorten wie Cabernet Sauvignon oder Chardonnay gekeltert.
Spanien
Spanien - Vielfalt in Perfektion
„An einem Ort in der Mancha, an dessen Namen ich mich nicht erinnere ...“, startet Don Quijote seine Odyssee.
Die bekannteste Episode ist sicherlich jene, in welcher Don Quijote in den Windmühlen seine Feinde sieht und diese bekämpfen will - bis er von den Windrädern fast erschlagen wird. Denkbar, dass etwas zu viel La-Mancha Wein im Spiel war. Spanische Reben kämpfen auf zerklüfteten Landschaften, in grosser Trockenheit und auf schwierigem Boden um ihr Überleben. Sie kämpfen gut.