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Baur au Lac Vins
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Priorato

Priorat: Vergessen, wiederentdeckt, gefeiert…

Noch anfangs der 80er Jahre war das Priorat eine durch die Abwanderung geschwächte Problemregion. Dann entdeckten vier junge Winzer den verlassenen Talkessel, der nur eine Autostunde von der katalonischen Mittelmeerküste entfernt liegt, und begannen mit der Restauration der alten Rebanlagen. Heute sind die Priorat-Weine, die meistens von den alteingesessenen Sorten Garnacha und Cariñena geprägt werden, weltweit gefragt. Dank der spektakulären Renaissance der Priorat-Weine erlebt die ganze Region einen Aufschwung.

Die Anfahrt ist ein Abenteuer. Man verlässt die dichtbevölkerte Küste beim Badeort Tarragona und fährt ins Landesinnere. In unzähligen Serpentinen führt schliesslich ein immer schmaler werdendes Strässchen in eine von Bergen umschlossene, kleine Hochebene, wo in Terrassenanlagen sowohl Reben als auch Oliven kultiviert werden. Der Name der Region geht auf das mächtige Kartäuser-Kloster zurück, welches hier seit der Gründung im Jahr 1163 den Gang der Dinge bestimmte, dem Priorat de la Cartoixa d’Escaladei. Der Ausdruck «Escaladei» heisst zu deutsch «Gottesleiter» und spielt auf die spektakulären Felsformationen an, welche hier die Landschaft prägen.

Neue Winzer, neue Ideen

Die Rotweine des Priorat waren früher mit einem Alkoholgehalt von nicht selten 16 Volumenprozent ausgesprochen kräftig und wurden von Kellereien in anderen Regionen Spaniens gerne verwendet, um ihre eigenen Weine aufzubessern. In den 60er Jahren begann jedoch der Niedergang der Region. Der grösste Teil der stets kleiner werdenden Ernten wurden von der Genossenschafts- und der Klosterkellerei verarbeitet. Die 11 Ortschaften waren vom Aussterben bedroht, denn die Kinder der alteingesessenen Familien wanderten in die Küstenstädte ab. Doch Mitte der 80er Jahre entdeckten die vier engagierten Önologen José Luis Pérez, René Barbier, Alvaro Palacios und Carles Pastrana die Qualitäten dieses Terroirs und begannen mit der Produktion von Spitzenweinen modernen Zuschnitts.

Schieferböden prägen die Weine

Die Erfolgsformel der ersten Jahre bestand in Assemblagen, in denen alteingesessene Sorten wie Garnacha und Cariñena gleichermassen vertreten waren wie internationale Gewächse wie Cabernet Sauvignon, Merlot oder Syrah. Je länger je mehr setzen die Topwinzer aber heute auf Garnacha und Cariñena von alten Terrassenanlagen. Das Resultat sind Weine, welche Konzentration und Eleganz perfekt in sich vereinen. Zudem wird beim Barrique-Ausbau weniger französisches Eichenholz verwendet.

Der entscheidende Qualitätsfaktor im Priorat sind die kargen Böden aus fein geschichtetem Schiefer, der hier «Licorella» genannt wird. Das Klima ist trotz der Nähe zum Mittelmeer mild und trocken. Die Niederschlagsmengen von rund 500 Millimeter pro Jahr und Quadratmeter sind ideal für den Weinbau.

Weissweine aus Priorato

Rotweine aus Priorato

Parker 95 Punkte
Camí Pesseroles
Cims de Porrera Clàssic
Vegan

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