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Villa Caviciana

Wenn frühmorgens die Sonne über dem Bolsenasee langsam aufgeht, das spiegelglatte Wasser tausendfach glitzert und sich die friedliche Stille mit dem ersten Blöken der Schafe, dem leisen Miauen der Hauskatze und dem fröhlichen Vogelgezwitscher verabschiedet, dann versteht man, dass hier einige Menschen ihr Paradies auf Erden gefunden haben. Abseits vom grossen Massentourismus der Küste, die nur eine gute Stunde Fahrt entfernt liegt, in noch weitgehend intakter Natur, breitet sich der See in der anmutigen Hügellandschaft aus, mal ruhig, mal wild wie das Meer aufschäumend.

Vor den Römern war Latium das Land der Etrusker. Immer wieder stösst man auf Zeitzeugen jener Kultur. Der Name Caviciana lehnt sich an den alten etruskischen Namen der Gegend an, in der heute die Reben wachsen. Die Sphinx, die den Namenszug ziert, ist eine zierliche etruskische Skulptur, welche in den umliegenden Höhlen gefunden wurde. Sie steht für Unsterblichkeit.

Weissweine von Villa Caviciana

In Stock

Filippo 2019

IGT Lazio bianco, Villa Caviciana, 750 ml

Roséweine von Villa Caviciana

In Stock

Tadzio 2018

IGT Lazio rosato, Villa Caviciana, 750 ml

Rotweine von Villa Caviciana

In Stock

Anna 2017

IGT Lazio, Villa Caviciana, 1500 ml
In Stock

Anna 2017

IGT Lazio, Villa Caviciana, 750 ml
In Stock

Eleonora 2015

IGT Lazio rosso, Villa Caviciana, 750 ml
In Stock

Letizia 2015

IGT Lazio rosso, Villa Caviciana, 750 ml

Süssweine von Villa Caviciana

In Stock
In Stock

Delikatessen von Villa Caviciana

In Stock

von Villa Caviciana

In Stock

Tadzio 2018

IGT Lazio rosato, Villa Caviciana, 750 ml
In Stock

Anna 2017

IGT Lazio, Villa Caviciana, 750 ml
In Stock

Eleonora 2015

IGT Lazio rosso, Villa Caviciana, 750 ml
In Stock

Anna 2016

Vino rosso, Villa Caviciana, 3000 ml

Der fast kreisrunde Lago di Bolsena ist ein eingestürzter Vulkankrater (150 Meter tief!) und liegt in der Region Lazio (ca. 90 Kilometer nördlich von Rom), die an die Toskana und an Umbrien anschliesst. Mocca und Fritz Metzeler kamen auf einer Reise durch Italien in den 1990er Jahren hierher. Die grandiose Landschaft faszinierte sie und wurde ihr Rückzugsort, ihr kleines Paradies für die Urlaubstage. Nach und nach erwarben sie Land, Olivenbäume, Reben, Tiere. Heute umfasst das Gut insgesamt 140 Hektaren am nördlichen Ufer des Sees, davon sind 20 Hektaren mit Reben bepflanzt. 6000 Olivenbäume gehören dazu, einige Hundert Mangalitza-Wollschweine und eine Herde Zackelschafe. Das gesamte Gut ist seit 2006 biozertifiziert und darüber hinaus mit rund 20 Mitarbeitenden einer der grössten Arbeitgeber der Region Viterbo.

Für den Bereich Reben und Wein zeichnet der Schweizer Daniel Eigenheer verantwortlich. 2002 wurden die ersten Reben gepflanzt: die autochthonen Sangiovese und Aleatico, die internationalen Sorten Chardonnay, Sauvignon Blanc, Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc sowie die in dieser Gegend exotisch anmutende Tannat, die aus Südfrankreich stammt. Das mediterrane Klima mit heissen Sommern und nicht allzu kalten Wintern kommt diesen hauptsächlich spät reifenden Traubensorten zugute. Die Weingärten liegen auf einer Höhe von 350 bis 550 Metern über dem Meer mit Blick auf den See. Im Sommer weht immer ein angenehmer Wind vom Mittelmeer her, der die Trauben nach dem Regen schnell trocknet und die Hitze mildert. Im Winterhalbjahr bläst der Tramontana kalt vom Norden her. Hagel kann zuweilen grossen Schaden anrichten. Diese insgesamt günstigen klimatischen Bedingungen erleichtern die sorgfältige und umweltbewusste Pflege nach biologischen Richtlinien. Die Tuff-, Sand- und Lösslehmböden sind vulkanischen Ursprungs.

Die Ernte auf Villa Caviciana startet im August mit dem Aleatico für den frischen Rosé Tadzio und endet im Oktober ebenfalls mit dem Aleatico für den Süsswein Maddalena. Allerdings darf es dann nicht regnen, da sonst die am Stock trocknenden Früchte sehr schnell faulen. In kleinen Kisten werden die handgelesenen Trauben zur Kellerei gebracht. Der moderne, schlicht gehaltene und doch markante Bau wurde aus lokalem Tuffstein – dem traditionellen Baumaterial – gebaut und fügt sich harmonisch in die Landschaft ein. Die Konzeption des Baus nimmt auf eine schonende Vinifikation nach dem Schwerkraftprinzip Rücksicht, so dass grobes Pumpen vermieden werden kann. Es wird ausschliesslich eigenes Traubengut verarbeitet. Alle Weine sind vegan. Am Internationalen Bioweinpreis werden sie regelmässig hoch bewertet.

Die Namen der Weine haben ihre Wurzeln bei deutschen Dichtern, Autoren und Malern, die Italien bereisten und liebten. Sie repräsentieren den kulturellen Brückenschlag zwischen Italien und Deutschland. Filippo Miller war Goethes Pseudonym während seiner Italienreise; Faustinawar seine italienische Geliebte, ihr Taufname war aber MaddalenaLetizia ist eine Mätresse aus Heinrich Heines Werk „Die Bäder von Lucca“ und Eleonora erinnert an die Schauspielerin Eleonora Duse, in die sich Rainer Maria Rilke verliebte. Auch Anna Risi wusste den Maler Feuerbach mit ihrer Schönheit zu verführen. Tadzio schliesslich ist der schöne Jüngling aus Thomas Manns Novelle „Tod in Venedig“.

Winzer

Château Biac

Château Biac

Das Leben ist manchmal voller Überraschungen. Das musste die libanesische Familie Asseily erfahren, nachdem sie 2006 «zufälligerweise» und ungeplant Eigentümerin von Château Biac geworden war. Regelmässig verbrachten die Asseilys ihre Sommerferien in der Nähe von Biac, aber nie hätten sie es sich träumen lassen, einmal dieses wunderbare Anwesen selber zu besitzen und zu bewirtschaften. Die genaue Geschichte dahinter erzählen Tony und Youmna Asseily am besten persönlich bei einem Glas ihres Weins.

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Roland und Karin Lenz

Roland und Karin Lenz

Noch während des Önologiestudiums von Roland Lenz konnten er und seine Frau Karin 1994 acht Hektaren Weinreben am Iselisberg übernehmen. Es war eine einmalige Gelegenheit, die sie am Schopf packten, obwohl die beiden mit dem Gedanken spielten, sich im Ausland, weit weg von der Schweiz, selbständig zu machen. Das taten sie zwar später auch, aber das ist eine andere Geschichte.

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Merryvale Vineyards

Merryvale Vineyards

Der junge Schweizer Jack Schlatter reiste in den 1950er Jahren nach Dallas, um dort eine Stelle im Baumwollhandel anzutreten. Später verschlug es ihn nach Mexiko und São Paulo (dorthin als Kaffeetester) und wieder zurück nach Zürich, um das Baumwollgeschäft im Ostblock aufzubauen. Dabei blieb er immer mit einem Fuss in Dallas und stieg dort ins Immobiliengeschäft ein. Schon früh reizte ihn auch das Weinbusiness. Doch er musste einige Zeit warten, bis er Bill Harlan kennenlernte, den damaligen Besitzer von Merryvale.

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