G. Going, Going, Gone 2018
G. Going, Going, Gone 2018
WO Western Cape, 4G Wines Estate, 1500 ml
Genuss auf höchstem Niveau vom Kap
- Kompromisslose Qualitätsphilosophie trifft meisterhafte Handwerkskunst – beeindruckend und sehr langlebig.
- Intensive Nase mit dunkler Frucht und würzigem Charakter. Am Gaumen kraftvoll und reichhaltig, mit fein strukturierten Tanninen und würzigem Finish.
- Hervorragend zu kräftigen, aromatischen Speisen wie geschmortem Fleisch oder Gerichten mit Pilzen.
Beschreibung
Der «Going, Going, Gone» ist ein aussergewöhnlicher Rotwein Blend aus Südafrika, der kompromisslose Qualitätsphilosophie mit meisterhafter Handwerkskunst verbindet. Sorgfältig selektionierte Trauben von Rebstöcken mit niedrigem Ertrag ergeben vinifiziert im Glas ein intensives Bouquet mit dunkler Frucht und feiner Würze. Mit etwas Belüftung zeigt der Wein zusätzliche Tiefe und Komplexität. Am Gaumen begeistert er mit kraftvoller Fülle: reichhaltige dunkle Frucht, fein strukturierte Tannine und eine lebendige Säure verleihen ihm Tiefe und Spannkraft. Sein langanhaltendes, würziges Finish unterstreicht Stil, Präzision und hervorragendes Lagerpotenzial. Dieser beeindruckende Rotwein passt hervorragend zu kräftigen, aromatischen Speisen, etwa geschmortem oder gebratenem Wild sowie zu gereiftem Hartkäse oder Gerichtkompositionen mit Pilzen und Trüffel.
Angaben
| Traubensorte: | Shiraz, Cabernet Sauvignon, Petit Verdot, Cabernet Franc |
| Produzent: | 4G Wines |
| Herkunft: | Südafrika / Coastal Region / Stellenbosch |
| Andere Flaschengrössen: | 750 ml |
| Andere Jahrgänge: | 2017 |
| Genussreife: | 5 bis 30 Jahre |
| Trinktemperatur: | 16 bis 18 °C |
| Speiseempfehlung: | Bistecca fiorentina, T-Bone-Steak, Wildspezialitäten, Lammgigot aus dem Ofen |
| Vinifikation: | Gärung bei tiefen Temperaturen, Gärung im Stahltank, Gärung im Holzfass, Kaltstandzeit, Überpumpen des Tresterhuts |
| Ernte: | Handlese |
| Ausbau: | in teils neuen und gebrauchten Barriques |
| Abfüllung: | Filtration |
| Ausbaudauer: | 18 Monate |
| Volumen: | 14.5 % |
| Hinweis: | Enthält Sulfite |
4G Wines
G. ist auf dem besten Weg, der Premier Cru des Kaps, DER Kultwein Südafrikas zu werden. Und dies nicht, weil eine hunderte von Jahren alte Traditionsgeschichte dahintersteckt – ganz im Gegenteil.
4G Wines entstand aus einer verrückten Idee zweier Freunde, die Weinliebhaber waren und meinten, es müsse doch für sie möglich sein, einen Kultwein zu kreieren, auch wenn sie keine Profis seien. Einer der beiden, Philipp Gerhard Axt, wurde von der Idee gepackt, ja besessen, entwickelte sie weiter, beharrlich, akribisch, mit Herzblut, Verstand und Unternehmergeist. Es kamen zwei weitere Freunde dazu: Giorgio della Cia und Sohn George, ehemals von Meerlust Estate in Stellenbosch, Südafrika. Alle vier haben einen Namen mit G.
Cabernet Sauvignon
Das Rückgrat des Bordeaux
Er gibt dem Bordeaux sein Rückgrat: Der Cabernet Sauvignon liefert tiefviolette Weine mit kraftvollem Tannin und schier endlosem Reifepotenzial. Er ist der Platzhirsch im Médoc und steckt in allen fünf Premiers Crus des Bordelais. In der Jugend wirkt er oft streng und unnahbar, doch mit fortschreitenden Jahren runden sich seine Gerbstoffe ab. Er wird herrlich samtig und bewahrt dabei doch stets seine Frische. Zu den typischen Aromen zählen Cassis, Graphit und Zedernholz. Wo immer Cabernet Sauvignon ist, ist Merlot nicht weit. Er ergänzt die kernige Struktur des Cabernet durch Weichheit, Frucht und Fülle. Der Cabernet Sauvignon ist die meistexportierte Rebe der Welt. Überzeugende Qualitäten liefert er in Italien als Zutat der Supertuscans oder als Flaggschiffsorte Kaliforniens. Dort betitelt man ihn liebevoll «Cab Sauv». Fleischfans aufgepasst: Er begleitet fantastisch ein grilliertes Entrecôte. Der Stammbaum des Cabernet Sauvignon überrascht: Seine Eltern sind Cabernet franc und der weisse Sauvignon blanc.
Shiraz
Ein Hauch von Pfeffer
Hartnäckig hält sich die Legende, die Rebsorte Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Doch Rebforscher zeigten, dass es sich um eine natürliche Kreuzung zweier alter französischer Sorten handelt: der roten Dureza aus dem Rhonetal und der weissen Mondeuse blanche aus Savoyen. Tropfen aus Syrah sind sanft und konzentriert, duften nach dunklen Beeren, Veilchen und Lakritz und verblüffen mit einer pikanten Note von weissem Pfeffer. Reinsortig findet man sie an der nördlichen Rhone, etwa in den Appellationen Hermitage oder Côte Rôtie, sowie im Schweizer Wallis. Im südlichen Rhonetal wird Syrah gerne mit Grenache und Mourvèdre vermählt. Bereits 1832 brachte ein Franzose die Sorte nach Australien, wo sie zum Emblem des nationalen Weinbaus wurde. Dort entstehen die wuchtigsten Versionen mit typischen Noten von Teer und Schokolade.
Cabernet Franc
Urvater der Bordeaux-Sorten
Der Cabernet franc ist eine der ältesten Sorten des Bordelais und Elternteil dreier anderer roter Trauben im Bordeaux-Sortenmix: Cabernet Sauvignon, Merlot und Carmenère. Man erkennt ihn an seinem komplex-würzigen Bouquet von Himbeere, Graphit, Veilchen, Lakritz und weissem Pfeffer. Dazu zeigt er runde, knackige Gerbstoffe, die weniger streng ausfallen als jene des Cabernet Sauvignon. Während der Cabernet franc in Bordeaux stets als Teil einer Assemblage auftritt, wird er an der Loire solo gekeltert. Die renommiertesten Appellationen heissen Chinon und Bourgueil. Seinen Ursprung hat der Cabernet übrigens nicht in Bordeaux, sondern im spanischen Baskenland. Den Namen Cabernet verdankt er dem Lateinischen «carbon», schwarz.
Petit Verdot
Geheimwaffe des Bordeaux
Gemeinhin sagt man, der Petit Verdot stamme aus Bordeaux. Doch genetisch steht er einer Gruppe von Reben aus den Pyrenäen nah. Diese stammen wahrscheinlich von wilden Waldreben ab. «Lambrusques» nennt man diese Wildpflanzen auf Französisch – den Petit Verdot kennt man auch unter dem Synonym Lambrusquet. Er ist eine hochwertige Traube, tiefdunkel und würzig mit Noten von Cassis und Graphit, reichlich kernigem Tannin und kräftiger Säure. Die meisten grossen Bordeaux enthalten einen kleinen Teil Petit Verdot. Entsprechend schätzt man ihn überall dort, wo Weine nach Bordelaiser Rezept hergestellt werden. Etwa in der italienischen Maremma oder in Kalifornien, wo er die weltweit grösste Fläche belegt. Sortenrein wird er fast nie gekeltert. Sein Name, abgeleitet von «vert», grün, spielt übrigens auf seine Achillesferse an: Bei kühlem Wetter neigt er dazu, kleine, kernlose grüne Beeren zu bilden.