Paolo Conterno – Tenuta Ortaglia
Mit der Tenuta Ortaglia hat Giorgio Conterno seiner piemontesischen Herkunft eine toskanische Leidenschaft zur Seite gestellt. Neben seinen Baroli aus dem Piemont widmet er sich hier einem zweiten Herzensprojekt – einem Ort, der ihn über Jahre hinweg nicht mehr losliess.
«Das Schicksal hat mich nach Ortaglia gebracht», erzählt er. «Ich hatte zufälligerweise davon gehört, wenig später war ich dort. Mir war sofort klar, dass Ortaglia ein besonderer Ort ist.» Acht Jahre dauerte es, bis die Übernahme gelang. «Aber es hat sich gelohnt. Die Toskana und das Piemont sind die beiden Regionen, in denen ich meine Leidenschaft am besten ausdrücken kann – mit einem naturverbundenen Leben und der Arbeit im Rebberg Weine zu schaffen, wie ich es gemäss alter Tradition gelernt habe.»
Weissweine von Paolo Conterno – Tenuta Ortaglia
Rotweine von Paolo Conterno – Tenuta Ortaglia
von Paolo Conterno – Tenuta Ortaglia
Tatsächlich blickt die Tenuta Ortaglia auf eine lange Geschichte zurück: 1586 wählte Francesco I de' Medici das Anwesen als Sommerresidenz für Bianca Cappello. Eingebettet in die Hügel von Fiesole am Fuss der Apenninen eröffnet sich ein weiter Blick über Florenz – eine Landschaft, die Geschichte, Kultur und Natur eindrucksvoll vereint.
Zum Anwesen gehören heute 12 Hektar Land mit lehmig-kalkigen Böden und Sandsteinmergel. Auf rund 600 Metern über Meer prägt ein gemässigtes, mediterran beeinflusstes Klima die Weinberge, wobei markante Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht für Frische, Aromentiefe und Struktur sorgen.
In dieser eigenständigen toskanischen Interpretation entstehen charaktervolle Weine mit klarer Handschrift. Sie folgen keinem Mainstream, sondern spiegeln Terroir, Höhenlage und die persönliche Überzeugung ihres Winzers wider – als selbstbewusstes Pendant zum piemontesischen Erbe der Familie Conterno.
Produzent
Quinta de Passagem
Folgt man - vom Herzen des Douro-Tals ausgehend - dem Flusslauf des Douro stromaufwärts, gelangt man in die Douro Superior genannte Gegend, die an Spanien angrenzt. Hier hat die Familie Bergqvist 2005 die Quinta de Passagem erworben, nahe am Fluss, unweit des Dörfchens Pocinho gelegen. Partner in diesem Joint Venture ist Jorge Moreira, langjähriger Önologe auf Quinta de la Rosa.
Montepeloso
Das in der Maremma gelegene Weingut Montepeloso, mit dem Schweizer Mit-Besitzer und Gutsverwalter Fabio Chiarelotto, hat sich einen Ruf für herausragende Rotweine erworben. Mit einer Kombination aus mehrheitlich traditionellen und heimischen Rebsorten, aber auch mit internationalen Sorten wie Cabernet Sauvignon, entstehen versteckt in den Hügeln von Suvereto, nahe der Tyrrhenischen Küste – einer der heissesten Gegenden der Toskana – und dank meist hochgelegenen Weinbergen komplexe Weine mit mediterranem Charakter.
Château Fourcas-Borie
Familie Bruno Borie, die zugleich Inhaber von Château Ducru-Beaucaillou 2e Cru Classé in Saint Julien) ist, erwarb 2009 das Château Fourcas Dumont und nannte es von da an Château Fourcas-Borie.