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Ribera del Duero

Ribera del Duero: Spanisches Temperament im Glas

In Ribera del Duero bringt die Tempranillo-Traube, die hier Tinta del País genannt wird, besonders kraftgeladene Weine mit reifer Beerenfrucht und verführerischer Würze hervor. Kein Wunder gilt die Region international als Aushängeschild für den spanischen Rotwein. Dabei wurde die Ursprungsbezeichnung erst 1982 eingeführt. Damals existierten nur gerade neun Kellereien, heute sind es schon über 270. Viele Topweine stammen von ausgesprochen alten, manchmal über 80jährigen Reben.

Rotweine aus Ribera del Duero

In Stock
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Figuero 12 (Crianza)
Nur noch 2 Flaschen
In Stock
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Noch vor 30 Jahren war das Dourotal eine verschlafene, unterentwickelte Region. Aufzeichnungen beweisen zwar, dass hier schon seit dem 11. Jahrhundert Weinbau betrieben wird, doch die Weine hatten kein Renommee. Mit einer schillernden Ausnahme: Das 1864 gegründete Gut Vega Sicilia mit seinen nach dem französischen Château-Prinzip hergestellten Topcrus. Es war schliesslich der Selfmade-Winzer Alejandro Fernández der mit seinem Tinto Pesquera-Projekt den Beweis erbrachte, dass in der Ribera del Duero jeder Winzer gute Weine herstellen kann, wenn er qualitätsorientiert arbeitet.

Hoher Kalkanteil

Die kargen Böden mit hohem Kalkgehalt in den Talflanken, und einem etwas höheren Anteil von Sand und Lehm im Talboden sind dabei ein genauso entscheidender Qualitätsfaktor wie das extreme Klima. 800 Meter hoch über Meer gelegen steigt das Thermometer im Hochsommer tagsüber regelmässig über 35 Grad Celsius und fällt dann in der Nacht auf deutlich unter 10 Grad Celsius. Zudem sind die Rebberge heftigen Windböen ausgesetzt. Die Niederschlagsmengen sind mit rund 450 Millimeter pro Jahr und Quadratmeter eher gering. Die Sorte Tempranillo hat sich diesen harten Bedingungen bestens angepasst. Im Vergleich zur Rioja sind die Beeren hier kleiner und haben eine dickere Haut. Das Resultat sind sehr kräftige Weine mit reifen Beerenaromen und präsentem Gerbstoff.  

Topweine aus alten Reben

Obwohl sich die Rebfläche in den letzten 30 Jahren vervierfacht hat und heute bei über 21‘000 Hektar liegt, gibt es immer noch 2000 bis 3000 Hektar, die mit sehr alten, oft über 80jährigen Reben bestockt sind. Selektionen von diesen alten Parzellen ergeben heute in der Regel die nur limitiert verfügbaren und oft sehr teuren Flaggschiff-Weine der verschiedenen Bodegas.

Subzonen mit eigenem Charakter

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass in Ribera del Duero heute drei Subzonen auszumachen sind, die Weine mit eigenständigem Charakter hervorbringen. In der wärmsten Zone bei Peñafiel im westlichen Teil entstehen vollmundige, würzige Weine, im Herzen des Anbaugebietes bei Roa und Aranda del Duero dagegen Gewächse mit mehr Struktur und Mineralität, während die Crus im kühlen Osten bei Soria eine schon fast burgundische Finesse aufweisen.

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