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Schottland

Schottland - wilde Geschichte, wohltuender Whisky

Whisky, Dudelsack, Kilt. Dies sind die berühmtesten Elemente der schottischen Kultur. Es ist nicht abschliessend geklärt, wer den Whisky erfunden hat. Die Schotten und die Iren behaupten beide gleichermassen, die Erfinder des „Wasser des Lebens“ zu sein. Unbestritten ist, dass die Kategorie “Speis und Trank” die schottische Exportliste anführt. Pro Sekunde werden durchschnittlich 40 Flaschen Whisky verkauft – wenig erstaunlich, dass Whisky somit rund 80 Prozent des gesamten Exports dieser Kategorie ausmacht.

Spirituosen aus Schottland

In Stock
Ardbeg Uigeadail
Nur noch 12 Flaschen

Ardbeg Uigeadail

Islay, Ardbeg Distillery, 700 ml
CHF 119.–
In Stock
Auchentoshan Three Wood
Nur noch 12 Flaschen
In Stock
Balblair
Nur noch 12 Flaschen

Balblair

Highlands, Balblair, 1991, 700 ml
CHF 174.–
In Stock

Blutige Schlachten und Intrigen prägen die Geschichte Schottlands. Die Scoten, ein keltisches Volk aus Irland, besiedelten 400 Jahre nach Christus das Land und gaben ihm, wenig bescheiden, ihren Namen. Die Kunst des Destillierens (aus dem lateinischen destillare: „herabtröpfeln“) stammt aus Arabien. So wird berichtet, dass der arabische Gelehrte und Alchemist, Aka Jabir Ibn Hayyan, schon im 8. Jahrhundert das Destillierverfahren beherrschte. Dieser brannte jedoch keinen Whisky, sondern Parfum und Medizin.

In Europa finden sich die ersten Hinweise um 1000 nach Christus. Von der Bekämpfung der Pest im Mittelalter sind Rezepte überliefert, welche die Anwendung von Wacholderbeeren in Verbindung mit Alkohol empfehlen.

„Lebenswasser“ 

Whisky hat also - wie viele andere Spirituosen - einen medizinischen Ursprung und auch der Name weist darauf hin. Whisky leitet sich aus dem schottischgälischen Wort „beatha“ (Leben) sowie dem alt-irischen „uisce“ (Wasser) ab. Die Herstellung des schottischen Whiskys wird erstmals im frühen 15. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Doch auch in Schottland durfte Whisky lange Zeit nur für medizinische Zwecke verwendet werden und erst Mitte des 19. Jahrhunderts durfte er dann rein zu Genusszwecken eingeschenkt werden.

Whisky ist nicht gleich Whisky. Oder Whiskey.

Der Name verrät einiges über den Ursprung des Destillats. In Irland und dem Rest der Welt schreibt er sich „Whiskey“. (Der Kenner lässt das zusätzliche „E“ weg) Mit dem Beinamen Scotch darf sich Whisky nur dann schmücken, wenn er mindestens drei Jahre in einem Fass in Schottland gereift ist und einen Mindestalkoholwert von 40 Volumenprozent besitzt. Single Malt Whisky wird ausschliesslich aus Gerste und Wasser in einer einzigen Brennerei destilliert. Ein Blend ist eine Mischung aus bis zu 50 verschiedenen Whiskys. Pure Malts werden aus verschiedenen Single-Malt-Whiskys verschiedener Brennereien verschnitten und der Single Cask Whisky wird in einem einzelnen Fass ausgebaut.

Lebenswasser und Lebensunterhalt

Speis und Trank sind die lukrativsten Wirtschaftsfaktoren Schottlands und fast jeder fünfte Schotte arbeitet in diesem Sektor. Einer von zwölf arbeitstüchtigen Schotten arbeitet in der Tourismusbranche, und die Besichtigungen der historischen Brennereien werden immer beliebter.

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