Tarlant
Die Tarlants können auf eine lange Familiengeschichte zurückblicken, die bis 1687 zurückverfolgt werden kann. Seit damals haben sie sich dem Weinbau im Marne-Tal in der Champagne gewidmet. Aber erst nach dem Ersten Weltkrieg wurde der erste Tarlant-Champagner kreiert, dem ein grosser Verkaufserfolg in Frankreich beschieden war. Heute leiten die Brüder Jean-Mary und Benoît das Familienunternehmen.
Mit insgesamt 14 Hektaren Reben, die auf sage und schreibe 55 Parzellen verteilt sind, ist dieses Weingut im Vergleich zu anderen Champagnerhäusern sehr klein. Tarlant ist ein echter Geheimtipp, den man aber auf Weinkarten renommiertester Restaurants weltweit findet, und es war nicht ganz leicht, für Baur au Lac Vins einige Flaschen zu ergattern. Es sind ungewohnte, aber umso faszinierendere Schaumweine.
La Vigne d’Antan, La Vigne d’Or und La Vigne Royale gehören zu den limitierten Topabfüllungen des Weingutes. Das Traubengut stammt jeweils aus einer besonderen Einzellage. Die Chardonnay-Reben für den Vigne d’Antan sind wurzelecht, also ungepfropft. La Vigne d’Or wird aus 100 % Pinot Meunier gekeltert, was in der Champagne Seltenheitswert hat und als Rarität bezeichnet werden kann. La Vigne Royale ist ein reiner Pinot noir.
Schaumweine von Tarlant
von Tarlant
Die handgelesenen Trauben werden in der traditionellen Korbpresse schonend gepresst. Die Gärung und der Ausbau der Grundweine erfolgen im Fass. Tarlant legt grossen Wert auf eine besonders lange Flaschenlagerung auf der Hefe, damit sich die Aromen voll entwickeln können. Diese kann ohne weiteres sieben bis zehn Jahre dauern. Die Champagner sind immer trocken und erhalten keine oder nur eine sehr leicht Dosage.
Auch für den Champagnerkenner sind diese authentischen Perlen eine ungewöhnliche Entdeckung!
Produzent
Domaine des Pères de l'Eglise
1933 waren die Winzer und die Weinhändler von Châteauneuf-du-Pape die Ersten, die sich selber Qualitätsregeln für den Anbau und die Herstellung von Wein auferlegten, der Châteauneuf-du-Pape heissen durfte. Die geographische Festlegung des Anbaugebiets und die Bestimmungen haben noch heute ihre Gültigkeit, um die Weinqualität für den Weingeniesser zu garantieren. Die Familie Gradassi der Domaine des Pères de l’Église folgt der Tradition mit dem frischen Wind der vierten, jungen Generation.
J. Palacios Remondo
Er wurde «zu Hause» geboren, über der Bodega des Vaters – Álvaro Palacios, der Starwinzer Spaniens. Der Duft von Wein und Fässern lag wohl in der Luft und bestimmte sein weiteres Leben. Er studierte Önologie in Bordeaux und holte sich Berufserfahrung bei Château Pétrus, in London, Dublin und Kalifornien. Heute besitzt er Reben im Priorat, in Bierzo und zu Hause in der Rioja und beweist Jahr für Jahr mit Spitzenweinen sein ausserordentliches Talent.
Fattoria La Gerla / Sergio Rossi
Steht man auf der Terrasse von La Gerla so schweift der Blick über die friedliche Landschaft des Montalcino mit ihren Hügeln, Rebgärten, den schlanken Zypressen und den überall verstreuten Weingütern. Eingebettet in den Colli Senesi südlich von Siena umfasst das Gebiet ca. 2000 Hektaren (vor 50 Jahren waren es lediglich 60!).